Zeit der Göttinnen

Taschenbuch 67 Seiten: 7,- €

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Zu diesem Buch:

Zeit der Göttinnen … Wir sind hierher gekommen, um uns zu erinnern und das, was wir in uns finden, zu leben. Wir sind Göttinnen, sind kraftvolle Wesen und liebevolle Seelen. Doch wissen wir das in jedem Moment? Leben wir das, was wir tief in uns sind?

Zeit der Göttinnen … erinnert dich daran, dass auch in dir eine Göttin wohnt, die jetzt wahrgenommen werden möchte.

Zeit der Göttinnen … nimmt dich mit in eine Tiefe, die du bisher selten zulassen konntest. Doch du wirst mit dem Herzen fühlen und mit dem Herzen verstehen.

Zeit der Göttinnen … ist jetzt, für uns alle, um unsere neue Welt zu erschaffen und gemeinsam mit Mutter Erde die Liebe zu leben.

Inhalt:

Vorwort

Teil 1: Etwas Neues geschieht

Teil 2: Die Begegnung

Wir treffen uns
Ein Licht fällt auf die Welt
Die Göttin erwecken
Eindringliche Worte
Ort der Stille
Innere Veränderung
Die Göttin ist erwacht

Teil 3: Mein göttliches Ich

Mein göttliches Ich
Der Sprung ins Ungewisse
Die Göttin spricht

Teil 4: Zeit der Göttinnen

Nachwort


Leseprobe:

Vorwort

Für mich ist immer mehr spürbar, wie laut unsere Welt tatsächlich ist. Auf so vielen Ebenen nehme ich es wahr, dass das Laute, Kalte, Strukturierte, Verstandesgemäße, Angst machende … deutlicher wird. Es zeigt mir und uns allen, hier möchte ein Ausgleich stattfinden, um unsere Welt neu zu leben und somit neu zu erschaffen. Und so bekomme ich ein Bild:

Ein Licht fällt auf die Welt

… und erhellt etwas, das wir verloren glaubten. Etwas, von dem wir meinten, es nicht mehr zu brauchen, etwas, das doch so wunderschön, so rein, so sanft und voller Liebe schwingt. Es erhellt unseren innersten Kern und lässt sie erstrahlen, die Göttin in uns. Diese Göttin möchte gesehen, gelebt und geliebt werden.

Davon erzählt meine Geschichte. Vieles fließt aus meinem eigenen Erleben und Erfahren mit ein und doch ist diese Geschichte eine Geschichte, die wir alle erlebt haben könnten. Sie möchte helfen, dass unsere Welt heller wird. Sie möchte Bewusstheit schaffen und daran erinnern, dass wir selbst die Helden unserer Leben sind, dass wir alle in der Stille und Tiefe unseres Selbst Perlen finden, die uns ausmachen, die uns strahlen lassen und die uns zeigen, welch große Kraft in uns schwingt – eine Kraft, die einer Göttin würdig ist.

Doch nun lausche der Geschichte … und finde auch du deine Göttin in dir …

Teil 1: Etwas Neues geschieht

In all den Zeiten lebte die Liebe in uns fort. Oftmals tief verborgen und kaum sichtbar, und doch, sie war immer da. Nun geschieht es, dass sie einmal mehr anklopft und sich bemerkbar macht. Sie möchte gelebt werden. Sie möchte wahrgenommen werden. Sie möchte geteilt werden. Die Kraft, die in der Liebe wohnt, drängt nach draußen. Wir wissen das. Auch wenn wir uns erst nach und nach erinnern.

Die Zeiten, in denen das Laute, Drängende, das einseitig Schwingende, sowie Krieg und Kampf die Welt bestimmten, gehen dem Ende entgegen. Etwas Neues möchte geboren werden und wenn wir genau hinspüren, dann können wir es schon wahrnehmen. Die Kraft der Weiblichkeit erwacht – erneut, um sich mit dem Männlichen zu verbinden. Doch vorerst einmal, um gehört, gefühlt und wahrgenommen zu werden. Denn in ihr wohnt die Macht, die uns trägt. Hier sind wir die, die wir schon so lange sein wollten. Die Weiblichkeit, die Göttlichkeit in uns, möchte sich zeigen.

Und so entsteht diese Geschichte, für dich … für uns … tauche ein und finde dich in ihr, erkenne deine Macht und deine Liebe …

Teil 2: Die Begegnung

Wir treffen uns

Ich bin Maja und fühle, wie sanft eine Melodie über`s Land schwingt. Ich wandere schon einige Zeit auf einem schmalen Pfad entlang. Dieser führt mich durch grüne Wiesen, am Wald entlang, über knorrige Äste, an modrigen Pfützen vorbei, immer weiter. Ich bin müde und meine Schritte werden kleiner und unsicherer. Immer öfter muss ich innehalten und mich konzentrieren, damit ich nicht versehentlich stolpere. Ich reibe mir meine Augen und bleibe stehen. So sehr sehne ich mir eine Pause herbei, damit ich verschnaufen und ein wenig ausruhen kann. Doch bisher fand ich nicht den geeigneten Ort dafür. Als ich jetzt meinen Blick wieder hebe und nach vorn schaue, nehme ich eine Rauchfahne wahr. „Wo Rauch ist, da ist auch ein Haus.“ geht es mir durch den Kopf. Also mobilisiere ich die letzten Kraftreserven und laufe in die Richtung, in der ich den Rauch vermute. Und ich habe Glück. Ein kleines Häuschen steht dort am Waldrand. Es scheint mich zu sich einzuladen. Mit letzter Kraft klopfe ich an die Tür, die mir sogleich geöffnet wird. Ich falle der Frau, die mich erstaunt anschaut, förmlich in die Arme..

~~~

Die weise Frau Lucia blickt auf den Tag zurück. Dieser war rund. Schon am frühen Nachmittag war Lucia fertig mit allem, was sie am Tag erledigen wollte. Sie kochte sich einen leckeren Kräutertee, setzte sich auf ihre Ofenbank und schaute in das schwindende Tageslicht hinaus. Plötzlich war ihr, als ob sie einen Schatten am Fenster vorbei huschen sah. Und sogleich klopfte es auch an ihre Tür. Sie erhob sich, um zu öffnen und konnte gerade noch zufassen, als ihr eine Frau in die Arme glitt. Behutsam geleitete Lucia diese zu ihrem Sofa, legte ihr die Beine hoch, zog ihr die Schuhe aus und deckte sie mit einer warmen Decke zu. Versonnen betrachtete sie die Frau, die ihr hier ins Haus „geschneit“ kam. Irgendetwas kam ihr an dieser bekannt vor. Doch sie hatte sie vorher noch nie gesehen. So setzte sie sich wieder an ihren Tisch und trank weiter ihren Tee. Dabei schaute sie zu der Frau hinüber und lächelte leise …

~~~

Seufzend drehe ich mich um. Dabei spüre ich die Wärme und nehme einen Duft nach Kräutern wahr. Langsam beginnen meine Sinne zu erwachen und ich öffne ganz vorsichtig meine Augen. Wo bin ich hier?
Da fällt es mir wieder ein. Der Weg, der so lang, so holprig und beschwerlich schien, meine Kräfte, die zunehmend schwanden, der Rauch, das Haus, die Tür …

Erschrocken setze ich mich auf, wobei die Decke verrutscht und herunter fällt. Ich sitze auf einem Sofa und sehe mich einer älteren Frau gegenüber. So viel kann ich im Dämmerlicht erkennen. Sie sitzt am Tisch, trinkt ihren Tee und schaut mich versonnen an. Zaghaft lächle ich und drehe verlegen an meinem Ring herum. Sie lächelt zurück. Ich befreie mich von der Decke, stehe auf und ordne meine Kleidung. Fragend schaue ich sie an. Sie gibt mir mit einer einladenden Geste zu verstehen, dass ich mich zu ihr an den Tisch setzen darf und stellt sich vor. Ihr Name ist Lucia. Lucia holt eine weitere Tasse für mich. Ich schaue ihr dabei zu und genieße es, hier am Tisch zu sitzen und nichts tun zu müssen. Sie schiebt mir die Tasse herüber und beide trinken wir schweigend unseren Tee. Er rinnt mir durch und durch und erwärmt nun auch mein Inneres, so dass allmählich meine Lebensgeister erwachen. Ich hebe meinen Blick und schaue ihr direkt in die Augen … Dort sehe ich etwas, was mich zutiefst berührt. Mein Herz beginnt ganz wild zu schlagen, meine Kehle wird ganz eng und die ersten Tränen beginnen zu kullern. Es schüttelt mich regelrecht. Ich habe keine Kraft, mich dagegen zu wehren und gebe mich diesen aufrüttelnden Gefühlen hin. Lucia reicht mir ein Taschentuch und schaut mich mitfühlend an. Dann steht sie auf und nimmt mich sanft in den Arm, wiegt mich wie ein kleines Kind und summt leise eine Melodie.

In mir wird es ruhiger, die Tränen versiegen und ich atme tief durch. Zaghaft lächelnd schaue ich ihr wieder in die Augen und weiß plötzlich, dass diese ein Fenster zu etwas sind, was tief in mir verborgen liegt und jetzt ans Licht möchte. Ich atme noch einmal und setze mich gerade an den Tisch … und dann beginne ich zu sprechen …