Der Zauber der Nacht

Taschenbuch 62 Seiten: 7,- €

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Zum Buch:

Der Zauber der Nacht“ plädiert dafür, dass es in dieser Zeit darum geht, Einheit herzustellen. Einheit zwischen all den vermeintlichen Gegensätzen, Einheit zwischen hell und dunkel, Licht und Schatten. Es ist so wichtig, nichts mehr abzulehnen und wegzuschauen. Es ist wichtig, nicht nur eine Seite zu betonen und nur das Licht zu leben. Alles will da sein, alles darf da sein, auch die Schatten, auch das Dunkle! Nur in der Annahme dessen, was sich in den unterschiedlichsten Formen zeigt, ist Verwandlung und Heilung auf allen Ebenen, doch vor allem in uns möglich!

Inhalt:

Vorwort

Teil1 – Dunkle Schatten

Am See
Warum so dunkel?
Folge dem Licht
Im Heilraum
Im Wald
Ein Traum?
Im Dorf
Allein, wieder allein
Ich wache auf
Bin ich auf dem richtigen Weg?

Teil 2 – Zauberhafte Geschenke

Komm mit in mein Land
Der Zauber der Nacht

Teil 3 – Alles zusammen ist Einheit

Schatten und Licht

Nachwort


Leseprobe:

Vorwort

Strahlend schaut sie mich an, die Mondin, leuchtend auf einem Stein, besonders und enorm tiefgehend. Sie sprach zu mir die Worte: „Erinnere dich, du kanntest einst den Zauber einer Nacht, wusstest, wie wichtig es ist, das Licht und die Dunkelheit zu lieben! Heute nun möchte ich dich wieder daran erinnern und dir mit meiner Kraft helfen, diese Worte zu schreiben … .“

Diese Worte der Mondin, klar und unmissverständlich in mir nachhallend, lassen mich tief in dieses Mysterium eintauchen und all das hervor bringen, was darin verborgen scheint. Licht und Dunkelheit sind so verschieden, so einzigartig und gegensätzlich, dass man immer wieder meint, diese niemals zusammen bringen zu können. Doch genau das ist ein Trugschluss, eine tiefgehende „Fessel“, die uns fest umfangen hält. Sie zu erkennen, jetzt ganz aufzulösen, sie zu heilen und alles, was damit in Resonanz steht, anzuschauen, dies wollen meine Worte unterstützen. Sichtbar machend kommen sie in einer Form, die mit dem Verstand kaum zu erkennen ist, doch unser Herz, unsere Seele, unser Innerstes weiß … fühlt, erkennt und spürt die Wahrheit dahinter.

Licht und Schatten, sind das, was uns hier begegnet. Das Licht nehmen wir schnell und besonders gern an. Den Schatten, die Dunkelheit, schieben wir am liebsten in die hintersten Ecken. Und wenn wir uns doch mit ihnen anfreunden, wollen wir sie möglichst schnell weg haben. Doch gerade dann werden sie erst recht groß, wollen sie noch mehr unserer Aufmerksamkeit, kommen sie wieder und wieder …

Wenn du also magst, dann folge mir in diese Welt, komm mit mir, um den Zauber der Nacht zu erfahren und fühle zutiefst, welche Wahrheit sich hier offenbart. Die Mondin heißt auch dich ganz herzlich willkommen!

Teil 1 – Dunkle Schatten

Am See

Du bist ein wundervolles, göttliches Wesen!“ sagt die Mondin zu mir. „Ich? Meinst du mich?“ frage ich sie. „Natürlich!“ ihr ganzes Wesen scheint zu erstrahlen und vibrieren, als sie mir einen hellen, silbernen Lichtstrahl schickt. Dieser umfängt mich, hüllt mich ein und nimmt mich mit in eine andere Welt …

***

Träume ich? Oder ist das da vorn wirklich ein See, der im Silberlicht funkelt? Ich kneife meine Augen zusammen, schaue noch einmal genauer hin und sehe ihn immer noch, einen silbrig glänzenden See. Er scheint mich aufzufordern, zu ihm zu kommen. Es ist, als ob er mich einlädt … zögernd gehe ich ein paar Schritte in Richtung des Sees. Da alles still bleibt und ich mich weiterhin gut fühle, werden meine Schritte größer und ich schneller. Gleich erreiche ich das Ufer das Sees, bleibe aber plötzlich stehen. Aus dem See erhebt sich eine Gestalt. Sie strahlt ebenso silbern, fast schon zu hell für meine Augen. Ihr Gewand glitzert und funkelt, sie ist wunderschön. Hingerissen schaue ich sie an. Mich irritiert ein wenig, dass sie hin und her zu schweben scheint und somit ihre Form immer wieder verändert.
Die Gestalt lächelt mich an und spricht: „Erinnerst du dich an mich?“ Liebevoll schaut sie mich an. Erst will ich schon verneinend den Kopf schütteln, besinne mich aber und zögere … dann fällt es mir wieder ein. Die Mondin, genau, die Mondin, die zu mir diese seltsamen Worte sprach, dass ich ein wundervolles, göttliches Wesen sei. Sie ist es tatsächlich und ich meinte, das alles geträumt zu haben. Staunend schaue ich sie mir genauer an und vergesse doch glatt, ihr zu antworten.
Und? Gefalle ich dir?“ fragt sie schmunzelnd. „Oh, entschuldige. Ich bin einfach so durcheinander und überwältigt, dich hier zu sehen.“ sage ich verlegen zu ihr. „Das macht nichts! Ich kann nachfühlen, wie es dir gehen muss. Lass dir einfach Zeit, hier anzukommen. Ich bin da und bleibe da!“ Verwirrt höre ich diese Worte: „Wie, du bist da und bleibst da? Was meinst du damit?“
Die Mondin scheint sich noch ein wenig auszudehnen und schickt mir eine Welle ganz liebevoller Energie in mein Herz. Sehr eindringlich spricht sie zu mir: „Höre mir gut zu! Doch höre mit deinem Herzen zu! Wir sind uns hier und heute nicht umsonst begegnet. Diese Verabredung ist ganz wichtig für dich, damit du viele Dinge verstehen und erkennen kannst. Das, was du hier erleben wirst, kann dich durchaus an Grenzen bringen, doch wisse, ich bin immer bei dir! Und die Liebe deines Herzens wird dich in jedem Moment tragen.“ Gänsehaut überzieht meinen ganzen Körper und mulmig wird mir auch plötzlich. Ich komme mir vor, als ob ich kleiner und kleiner werde. Innerlich beginne ich zu frieren und ich sehne mich plötzlich nach meinem zu Hause … irgendwie will ich nur weg hier …