Alles, was berührt – ein warmer Sommerabend und eine Blühwiese nur für die Bienen :-)

Heute war wieder Sommer 😉 , warm, teils heiß, Sonne, Wolken. Ich hatte Lust, am Abend eine Runde barfuß zu laufen. Und so schaute das aus 🙂

Dabei traf ich wieder das Reh, das sich schon mehrfach dort zeigte:

Und kam an der Blühwiese vorbei. Diese steht jetzt in voller Blüte und lockt unzählige Bienen an. Eine ganz tolle Aktion, die hier das erste Mal im Ort gestartet wurde. Mit finanzieller Unterstützung vieler Naturfreunde konnte diese Wiese entstehen und dient nicht nur den Bienen und anderen Insekten, sondern auch den Menschen. Ich jedenfalls genieße es, immer mal wieder vorbei zu schauen, all die tollen Sonnenblumen zu begrüßen und natürlich zu fotografieren 🙂

Fremdes Land

Ich stehe vor dieser Tür … sie ist noch halb zu oder anders betrachtet, schon halb offen. Trete ich ein? Wage ich mich ins Unbekannte, auch wenn ich nicht weiß, was mich dort erwartet?

Fremdes Land, so unbekannt,
bin ich hier allein?
Kann das echt sein?

Mag ich den Schritt gehen
ohne zu sehen?
Oder warte ich lieber,
bis alles klarer scheint?

Fremdes Land, mir zugewandt,
ich ahne, es ist …
was ich so lange vermisst …

Hierher wollt ich geh`n,
wollt Licht vor mir seh`n,
wollte Freude spüren
und Liebe fühlen …

Woll`t immer schon her.
Nun erinnere ich mich.
Mein Herz, es führt mich …
hinein ins fremde Land,
was tief in mir bekannt.

Ich öffne die Tür,
es leuchtet mir …
so gehe ich mutig und offen hinein …

Grünspecht heute Morgen, der schaut auch so, als ob er erst mal abwartet …

Das fremde Land empfängt mich mit Wohlwollen, mit Offenheit, mit Sichtbarkeit … echt? Sehe ich, was wirklich ist? Sehe ich durch???

Nun, es ist noch etwas milchig hier, etwas neblig auch und immer mal wieder leicht verschwommen (oder auch mehr 😉 ). Es ist so, dass ich mich voran taste, mal einen großen Schritt, dann wieder nur Trippelschritte oder auch mal zur Seite ausweiche oder sogar kurz einen Schritt zurück gehe. Es ist nicht leicht, wahrlich nicht leicht, hier die Spur zu halten, obwohl alles in mir ruft, so laut ruft. Ich soll doch einfach meinem Herzen folgen, meinem Lichtstrahl hinterher gehen, mich meiner Freude hingeben … ja, ja – einfach 😉

Einfach scheint hier gerade gar nichts zu sein … echt? Ich überlege … doch, es gibt die einfachen Dinge, die Momente, wo alles fließt, ich vergesse das nur gerade, weil eben das andere so überwiegt.

Nun gut, ich bin jetzt an dieser Schwelle zum fremden Land und weiß, ich überschreite sie, sehe gerade, wie ich zügig weiter bzw. hinein gehe … oh ha … na dann … 😉

Ich weiß und ahne, hier darf ich noch einiges lernen bzw. mich tiefer erinnern, z.B. an Langsamkeit, an Mitschwingen, an Sein, immer wieder aufmerksam sein, an Bewusstheit in jedem Moment, an Wertfreiheit und Offenheit, an Leichtigkeit, die entsteht, wenn alles fließt, an Vertrauen …

Ach ja, da kommt noch so viel mehr und gleichzeitig fällt so viel weg. Dinge sind nicht mehr wichtig. Ängste, die mich begleitet haben, lösen sich. Masken und Spielereien dürfen ebenfalls gehen und so den Weg frei machen für Authentizität und Wahrhaftigkeit. Das ist gerade eins der Übungsfelder, mich immer wieder zu hinterfragen oder besser tief zu fühlen, was will ich jetzt? Das schult ungemein und macht ganze Felder frei. Ich lerne mich kennen und siehe da, es wird lichter, heller, klarer …

Oh toll, ich sehe wieder mehr hier im fremden Land – na vielleicht wird es dann ja bald zur Heimat, zu einem Ort des Verweilens, einem Ort, wo ich mich stets willkommen und wohl fühle?

Ich spüre, es geht genau da hin … das fremde Land darf sich für mich wandeln und ich mich erinnern, dass alles schon immer da war und ich hier echt willkommen bin. Meine Seele lächelt mir zu, mein Herz beginnt zu leuchten und alle Anderen „heben den Daumen“, weil ich da bin und sehe … 🙂

Ok, dann auf ins Abenteuer „Fremdes Land“ – ich bin bereit!!!

Alles, was berührt

Alles, was berührt, lässt sich immer weniger mit Worten ausdrücken … da ist fühlen, tiefer gehen, spüren, dass da noch andere Welten schwingen. Da ist Kommunikation auf ganz neuen Ebenen … ja – und manchmal auch einfach nur Staunen 🙂

Wenn das Herz berührt wird, wenn es am liebsten singen möchte, all das, was da gerade ist, (mit)teilen möchte, wenn sich ein wundervoller Moment an den anderen reiht … ja … dann ist sie da, die „neue Zeit“. Denn hier gilt nicht, wer schneller ist oder mehr Freunde bei Facebook und co. hat, hier gilt nicht, wer am meisten verdient oder sich immer mehr verausgabt, nur um vermeintlich wichtige Ziele zu erreichen … nein! Hier gelten andere Regeln, andere Gesetzmäßigkeiten … hier schwingt das Jetzt!

Dieses Jetzt ist alles … es ist die Freude, die Herzberührung, es ist aber auch die Traurigkeit und Einsamkeit, das Nicht-Wissen und noch-nicht-sehen-können. Zu diesem Jetzt gehört auch, einfach nicht zu wissen, was gerade ist und ebenso all das, was schmerzt.

Doch immer mehr schwingt in diesem Jetzt Wissen, Wissen, das aus der Tiefe empor steigt. Wissen, das sich zeigt, wenn man still wird und ist, wenn da andere Wesenheiten, Tiere, Bäume, Pflanzen plötzlich zu „reden“ beginnen. Dieses Wissen ist da … kommt jetzt hervor und fließt ganz leicht. Es macht „den Kreis rund“ … soll heißen, es ist. Man weiß einfach, dass es in diesem Moment für einen genauso stimmt. Und damit geht man dann weiter …

Alles, was berührt, wird immer mehr. Aufmerksam, bewusst, offen kann man sehen (lernen) und fühlen, kann sich erinnern und freuen und ja … auch sein. In Freude sein. Im Jetzt sein. Bei sich sein. Da sein. Und so zeigt sich, was schon immer da war – tiefer Frieden. Man kommt an, kommt heim – zu sich …

Dies alles ist ein neues Erleben, tief in uns … nicht das Außen „macht die Musik“, sondern das, was im Innen passiert. Hier entstehen neue Träume, hier erlebt man wahre Geschichten, erfährt Wunder und erkennt, alles ist immer schon da – ja auch das 😉

Alles, was berührt, kann manchmal noch so klein sein und doch so eine große Wirkung haben 🙂 … wie diese Hummel in meinem Blumenbeet:

Oder diese wunderschöne Jungfer um Grünen:

Alles, was berührt … das ist es, worum es hier geht 🙂

Komm wir bauen die neue Welt!

Der Ruf ertönt so laut, ganz laut!
Hörst du ihn?
Fühlst du es?

Wir alle werden gerufen,
wir werden geschoben,
ja regelrecht gezwungen …

hin … zu … schauen
hinein … zu … fühlen
eine Entscheidung zu treffen.

Jetzt, jetzt ist die Zeit!
Jetzt ist es soweit,
jetzt …

So lange haben wir es nicht gewagt,
meinten, andere wüssten besser,
was uns gut tut …

Nein! Niemand, nur du,
niemand anderes weiß,
was dir gut tut!

Erinnere dich daran,
erinnern wir alle uns daran!
Lassen wir unsere Herzen sprechen:

Komm wir bauen die neue Welt!“
Komm, wir tanzen, auch wenn es da draußen düster scheint.
Unsere Herzen singen, unsere Seelen schwingen,
denn sie fühlen und wissen,
wir haben erkannt …
es ist Zeit!

Aufzustehen, loszugehen, mitzutanzen,
aufzumotzen, da zu sein, anders zu sein,
Neues zu sehen und dies auch zu leben …

Ja, es ist Zeit!
Weiter zu gehen, nicht stehen zu bleiben,
fühlend zu erfahren den Weg.
Miteinander zu finden was Liebe sein mag
und jetzt … ja jetzt da zu sein!!!

Komm wir bauen die neue Welt!“
Mit Freude, in Frieden, für alle, die wollen,
so dass wir den Träumen jetzt Flügel verleihen.
Visionen wahr machen
und dabei lachen,
denn es ist leicht, ja leicht.

Den Herzen zuhören,
den Seelen vertrauen,
den Weg weiter gehen,
der Führung nun folgen …

Wir haben alles, denn alles ist in uns,
ja alles ist immer schon da!

Wir sind Viele!!! Viele, die jetzt gehen … ❤