Mittendrin

Guten Morgen ihr Lieben 🙂 , eine neue Woche (schon wieder? 😉 ) beginnt, der Vollmond steht kurz bevor, gefolgt von der Tag-und Nachtgleiche. Echt? Ich weiß nicht, aber ich fühle mich irgendwie, als ob ich aus allem raus bin und irgendwo in einem fremden Feld herumirre … draußen kalt und grau, innen heiß und aufwühlend. Die Nacht war bewegt, anstrengend, wellenartig mit Tiefschlaf und Träumen durchzogen, so dass sich meine Lust, heute Morgen aufzustehen, in Grenzen hielt. Denn … ich fühle mich „als ob ein Lastwagen über mich gedonnert sei“. Meine Prellungsschmerzen scheinen immer mal zu wandern, dann sind da welche an Stellen wo ich mich frage, wie die da hinkommen bzw. warum es gerade dort schmerzt. Doch ich musste trotz allem eben schmunzeln, kommen doch heute passende Textbestätigungen zu dem, was ich auch gerade empfinde (und ihr sicher auch), auch da ist die Rede von ähnlichem einschließlich dem Lastwagen 😉 … siehe unten …

Jedenfalls scheint es gerade so zu sein, dass ich/wir mittendrin in einem Gewusel sind, was sich nicht wirklich definieren lässt. Ich habe das gestern mehrfach versucht, doch die Energie konnte ich nicht einordnen. Es war einfach nur seltsam, schräg, nervig, zermürbend, drückend, schwer und nicht sehr aufbauend. Auch das trägt dazu bei, dass ich mich frage, was hier läuft, wo ich bin, wer ich bin, was jetzt sein soll und will … alles in allem ein gefühltes Durcheinander und ebenso das Gefühl, an Grenzen zu kommen und körperlich ziemlich zu rudern. Denn nichts funktioniert mehr wie gewohnt, alles muss/darf zurückgeschraubt werden, nur noch Minischritte sind möglich, wenn überhaupt. Die Tage reihen sich aneinander wie Einheitsbrei und vergehen trotzdem so schnell. Dann schaue ich kurz zurück und meine statt einer Woche Monate an Inhalt ver-/bearbeitet zu haben. Kein Wunder, dass ich nur noch müde bin …

Gestern Nachmittag bin ich ein (für mich) kleines Stück gelaufen, die Maisäcker sind teils abgeerntet, so dass ich dort gehen konnte. Denn auf dem neu geschotterten Feldweg kam ich nicht wirklich gut vorwärts, bei jedem dritten Schritt stolperte ich über die kleinsten Steine … sehr seltsam, das kenne ich so gar nicht. Irgendwie war es, als ob ich da nicht richtig auf der Erde war … wobei das auf dem Feld besser ging, hier war die Verbundenheit spürbarer.
Mich betrübt auch, dass ich mich momentan an der Natur nicht so recht erfreuen kann, denn ich spüre, dass auch die Pflanzen enorm leiden. Blätter, ja ganze Pflanzen welken und sterben ab (und das hat nichts mit dem Herbst zu tun). Ich spüre einfach, dass alles sich wandelt und dass auch dieser Raum gerade nicht überall mehr heilend wirkt (für mich).

Ja, es ist echt wie in mittendrin im größten Aufräumen jeglicher Zeitlinien und im Aufbäumen all jener Energien, die gereinigt, gesehen, geheilt und neu „erdacht“/aufgenommen werden wollen. Dieses Aufbäumen bringt mit sich, dass wir als Mensch und Seele in diesen Tagen irgendwo Halt suchen und diesen doch nicht finden. Es bringt mit sich, dass man wieder und wieder an Grenzen stößt, dass man sich fragt, wie lange noch … wie tief noch … wie schmerzhaft noch … ? Ich fühle mich fast zurück versetzt in die Jahre um 2010, als mein Bewusstseinsweg so richtig begann und ich damals auch den Winter nur kurzärmlich herum lief, weil es in mir brodelte. Diese Hitze, die alles verbrennt, ist auch jetzt sehr präsent. Dieses Feuer, das lodert, das sich ausdrücken will und doch erst all das, was noch festhängt und aufgeweicht werden will, durchdringt. Mein Körper/unsere Körper brauchen derzeit echt unsere ganze Aufmerksamkeit und Hilfe. Wie auch immer das für jeden aussieht … wichtig ist, dass wir uns nicht selbst unter Druck setzten (oh ja, ich übe mich da grad sehr darin 😉 ) und dass wir uns allem hingeben, auch wenn sich das oft so leicht sagt. Es ist ja durchaus so, dass es manchmal nicht anders geht als sich dem hinzugeben, was ist. Hier kommen dann auch Momente der Erleichterung.

Auch wenn wir nicht sehen und noch nicht wissen, wohin uns dies alles führt, wie lange wir noch in dieser Form durchhalten müssen und wie es dann in uns und um uns aussieht, wenn wir „durch“ sind … diese Zeit ist es, die alles verändert. Und manchmal fühlt man sich dann eben auch mal mittendrin, hat viele Fragen und weiß nicht weiter. Manchmal meint man dann, dass es nie wieder hell werden wird (so ähnlich wie da draußen), doch tief in uns wissen wir: das Licht kommt immer wieder!!! Erinnern wir uns daran, gerade jetzt, gerade in diesen Tagen! Und erinnern wie einander, auch das ist wichtig, denn nur gemeinsam schaffen wir es, diesen Wandel jetzt zu leben und den Schritt in die neue Welt zu gehen, alle zusammen, Hand in Hand ❤ (dieses Bild finde ich so schön und so hilfreich 🙂 ).

Hier noch die beiden Texte:

https://liebe-das-ganze.blogspot.com/2021/09/energy-update-190921-von-kate-hill.html

https://liebe-das-ganze.blogspot.com/2021/09/kwana-mikaela-energiebericht-18.html


2 Gedanken zu “Mittendrin

  1. Liebe Heike
    Genau so! Auch bei mir.
    Herzlichen Dank für deine Worte, du hast mich zum Lächeln gebracht und das ist wohl das Allerwichtigste in diesen Tagen.
    Gutes fliessen lassen allen da draussen Melanie

    Gefällt 1 Person

    1. Oh wie schön, ja das ist gerade wichtig, dass wir unsere Freude nicht verlieren! Als ich mit dem Text heute morgen fertig war, hatte ich auch plötzlich das Gefühl, dass etwas zu leuchten beginnt 🙂 … es ist wie immer alles gleichzeitig da.
      Herzensgrüße an dich ❤

      Gefällt 1 Person

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