Und doch bin ich Mensch …

Ja, ich bin Mensch, mit allem, was mich ausmacht … in diesen Tagen vermehrt auf Achterbahnfahrt. Denn es geht hin und her, die Wellenbewegungen kommen schneller. Ich sehe mich, wie ich auf einem Schiff bin und immer wieder schaue, wie ich diese Wellen am besten nehmen/surfen kann. Ich weiß, wie es sich anfühlt, in der Energie der neuen Erde zu schwingen, ich habe in der letzten Zeit es oft erfahren dürfen, habe tiefe Verbindungen in mir gespürt und Bilder gesehen, die bestätigen, dass alles gut ist und … dass ich auf dem Weg bin, ein Seelen-Licht-Mensch zu werden (wobei, der bin ich sowieso 😉 , doch hier auf der Erde ist das eben noch mal eine ganz andere Sache). Doch ich erfahre auch immer wieder, wie sich „Dunkelheit“ über alles legt, wie Zweifel aufkommen (wollen) und wie sich mir Fragen aufdrängen, ob das wirklich alles so gewollt ist, ob ich das auch schaffe, wie mein Körper mitkommt und woher ein dauerhaftes sanftes Schwingen kommen soll, dass dann auch anhält und das die Liebe, die alles ist, ausdrückt. So viele Fragen, vor allem heute Morgen nach einer weiteren unruhigen Nacht …

Und so fühle ich mich auch teils überfordert, weil ich nicht so kann wie ich gern möchte, weil der Schmerz immer noch sehr präsent ist und ich so achtsam sein muss, dass da nicht noch mehr geschieht. Ich war gestern nach einer Woche wieder in meinem Sonnengarten … ja, auch das überfordert mich grad. Ich sehe, wie alles zuwächst und kann nichts tun. Ich sehe die Größe des Ganzen und erinnere mich daran, wie viel Arbeit hier drin steckt … und weiß doch, mein Leben soll nicht nur aus Arbeit bestehen, es darf leicht gehen, fließen …

Ich frage mich, wie ich dieses innere Wandeln mit dem zusammenbringen soll, was mir auch im Außen wichtig ist? Denn in diesem Jahr ist sehr sichtbar, dass der innere Wandel Vorrang hat und ich einige Male spüren durfte, dass damit auch mein Körper einbezogen wird und es dann einfach an Kraft fehlt. Und so brauchte es in den letzten Monaten viel mehr Konzentration auf das alles als sonst. Eine Art Müdigkeit zieht ein … mein Menschsein will nur ruhen …

So gern wäre ich nur auf dem leuchtenden Pfad, würde immer nur Positives verbreiten und Mut machen, doch das wäre nicht wahrhaftig. Denn es ist gerade in diesen Septembertagen mehr als herausfordernd, mit all dem, was sich im Außen zeigt (was ja nicht mal so nah zu mir kommt, doch im Innen durchaus spürbar ist) und vor allem mit dem, was im Innen geschieht. Höhenflüge wechseln mit dem Gehen durch Dunkles, mit Loslassen und immer wieder einem Raum der Stille, der mir manchmal sogar zu still, zu groß und zu weit erscheint. Denn so kommt das Alleinsein wieder hervor, dieses Gefühl, dass niemand da zu sein scheint, ja dass ein Austausch auf tiefen, berührenden Ebenen immer noch nicht möglich ist. Denn jegliche Oberflächlichkeit entfällt, will nicht mehr bedient werden, macht nur deutlich, was nicht mehr trägt.

Als Mensch, der ich bin, der ich genau jetzt hier bin, erlaube ich mir gerade, all das anzusprechen, was mich bewegt. Denn es ist so, dass dieses Hiersein eben durchfühlt werden will und immer wieder auch all das, was da ist, erfahren werden will. Dabei ist so viel Neues, so vieles, was unbekannt erscheint, gleichzeitig das, was geht und was aus irgendwelchen Tiefen noch mal hoch kommt. Es ist ein Gemisch aus allem und etwas, was wohl doch nur jeder für sich sortieren kann. Ich kann gut verstehen, wenn manch einer an Grenzen kommt und sich fragt, ob er echt noch weiter will …

Deshalb … und doch bin ich Mensch und lasse jetzt zu, dass alles sein darf, was sich in diesem Moment zeigt. Denn genau das sind die Erfahrungen, die mich als Mensch ausmachen, die mich begleiten, stark werden lassen, die mein Herz füllen und mich zunehmend dahin bringen, wo Frieden ist, dauerhafter Frieden. Ein Frieden, der irgendwann nicht mehr durch Frequenzen gestört wird, der geteilt werden will, der alles durchdringt … daran erinnere ich mich, darauf richte ich mich jetzt aus … und dann lasse ich alles so sein, wie es gerade ist und lasse los …

PS: Und wer, wie ich, diese Nacht nicht schlafen konnte (ich war von 2.00 – 3.00 Uhr putzmunter) … hier sieht man warum, es geht heftig zur Sache (energetisch, wandelnd):


2 Gedanken zu “Und doch bin ich Mensch …

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