Die große Reinigung und gleichzeitige Anhebung

Ihr Lieben, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir fehlen in diesen Tagen tatsächlich nicht nur die Worte, sondern auch ein Ausdruck dafür, was in und mit mir geschieht. Seit ungefähr Mitte letzter Woche arbeitet es so in meinem Körper, dass ich echt am Rudern bin. Es durchströmen mich wellenartig diese Schmerzsequenzen, die kaum auszuhalten sind. Am heftigsten ist es, wenn ich Abends zur Ruhe finden will und mein Körper zum Liegen kommt. Da beginnt dieser Schmerz im Kopf und hämmert solange, bis ich mich in einen weiteren Tränenfluss hingebe. Und das nun schon seit Tagen. Ich beobachte um mich herum, dass viele aus ihrem gewohnten Alltag heraus genommen werden, sei es durch grippeähnliche Symptome oder Hitzschlag, die Unfälle oder sonstiges. Es scheint in diesen Tagen darum zu gehen, eine massive Energieanhebung im Körper zu erfahren, dabei gleichzeitig eine immense Reinigungsarbeit zu leisten und zu neuen Ebenen geführt zu werden. Zumindest ahne ich dies. Ein Abgleichen meines Fühlens war in den letzten Tagen nicht möglich, es fand sich kein Text, der mit mir in Resonanz ging. Erst heute Morgen sah ich bei Max diese beiden Texte:

https://liebe-das-ganze.blogspot.com/2021/08/kwana-mikaela-update-15-august-2021.html

https://liebe-das-ganze.blogspot.com/2021/08/judith-kusel-ungeheuer-kraftvolle.html

Zumindest ein Ansatz und etwas, was sich stimmig anfühlt. Denn in mir war und ist es leer. Ich kann derzeit in keine Richtung zugreifen, weiß nicht, was ist, fühle … entweder diesen hämmernden Schmerz oder mich leer. Gestern waren da mal kurze Einblicke:

  • es fühlt sich an, als ob etwas zu mir kommen will, aus mir heraus kommen will, klar werden will …
  • ein Hustenanfall zeigte mir, dass etwas gelöst werden wollte
  • es ist, als ob ich an die tiefe Stille in mir erinnert werde (zumindest ahne ich das)
  • ich hörte: bring die Energien in Fluss … durch sanfte Bewegung (das half tatsächlich etwas)
  • ich hörte weiter: nimm Druck raus!
  • Und immer wieder: Aus dem Schmerz entsteht tiefe Hingabe! => Damit hadere ich nach wie vor, doch es war die Antwort, die kam, als ich nach dem Geschenk dahinter fragte. Mag sein, dass es in den geistigen Ebenen so ist, doch als Mensch, der dies fühlt, kann das ganz schön an die Substanz gehen und einen eher verzweifeln lassen als Vertrauen fühlen …

Für mich sind diese Tage vollkommen anders, so weg von allem, ich fühle mich so offen, so verletzlich und kann gerade nur meinen eigenen Raum ertragen, kaum Sonne oder Wind, alles schmerzt. Auch all die lauten Geräusche schmerzen zunehmend, es ist manchmal, als ob etwas mich so einengt …

Nachdem ich die beiden Texte (s.o.) gelesen hatte, kam etwas Zuversicht in mir an. Da ist jemand, der ausdrückt, was grad ist. Sicher, jeder von uns wird diese Zeit auf seine Weise erfahren, doch eine Grundsequenz bleibt: wir erleben etwas, was es so noch nie gab. Es ist heftig, ist sehr intensiv und nach meinem Fühlen läuft diese Anhebung noch mindestens bis zum Wochenende und dem kommenden Vollmond. Denn ich spüre ganz deutlich, es ist noch nicht an der Zeit, jetzt neues zu bewegen. Es ist gerade überhaupt nicht an der Zeit, zu gehen. Es ist an der Zeit, da zu sein … nicht mehr. Da zu sein, zu fühlen … ja sich dem hinzugeben, wie auch immer all das aussieht … und ihr könnt mir glauben, ich hätte mir das alles auch ganz anders vorgestellt und habe echt zu tun, irgendwie nicht die Spur zu verlieren. Denn es kommen keine Antworten und Bilder, warum auf diese Weise, warum so schmerzvoll … da ist nur immer Leere … und Unmengen von Tränen …


2 Gedanken zu “Die große Reinigung und gleichzeitige Anhebung

  1. Liebe Heike,
    nach einer intensiven Nacht mit tiefen Träumen erwachte ich heute morgen mit einer tiefen Traurigkeit und Tränen flossen. Du hast die wunderbare Gabe Gefühle in Worte fließen zu lassen und nun schreibst du, dass auch dir die Worte fehlen momentan.
    Das hat mich berührt . Augenblicklich möchte ich einfach nur schweigen und habe wieder das Bild vor Augen mit dir auf deiner Bank zu sitzen, die Natur betrachtend gemeinsam zu ohne Worte zu genießen.
    Und siehe….wir lächeln.
    Fühl dich umarmt.
    Maria

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  2. Liebe Heike
    auch ich erlebe diese Leere. Die letzten Jahre habe ich meine Gefühle auch täglich, manchmal mehrmals, in Worte gefasst und einige Notizbüchlein gefüllt. Jetzt kommt fast nichts mehr. Vor ein paar Tagen schrieb ich nur die Worte rein „alles gesagt“.
    Du schreibst: Es ist an der Zeit, da zu sein…nicht mehr.
    So empfinde ich das auch.
    Einfach sein.
    Alles Liebe Melanie

    Gefällt 2 Personen

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