Der Sommer der Langsamkeit

Hat mich gestern die Sonne gewärmt und dieses Gefühl voll ausgefüllt, dass das Neue schon da ist, mit einer tiefen inneren Freude verbunden ist und jetzt den Weg weist, so ist mir heute nach einem Blick aus dem Fenster wie Herbst. Es ist relativ dunkel, obwohl wir uns noch mitten im Sommer befinden. Auch in mir zeigt sich gerade eine etwas andere Schwingung bzw. diese tritt in den Vordergrund. Mir ist, als ob ich für den Moment noch einmal tief in mir sein soll/will, um zu erfahren, was gerade ist. Die Zeit zum Handeln, zum so richtigen Losgehen ist noch nicht ganz da. Denn in diesen Tagen hat ganz etwas anderes Priorität: wir gehen in eine neue Zeit (auch wenn diese schon da ist 😉 ). Wir gehen dort bewusst hinein, werden all das, was uns die letzten Wochen und Monate begleitet, gereinigt und geheilt hat, gehen lassen. Denn wir werden mit jedem Tag und jedem Schritt der Souverän, der geheilte, gewandelte Mensch mit dem wunderschönen Seelenlicht, der wir in Wahrheit sind. Doch dazu braucht es weiter Stille, Rückzug, Langsamkeit. Es braucht fühlen und wahrnehmen, achtsam sein und immer wieder abgleichen, es braucht diesen Raum, um sich an das Neue anzupassen und dieses kennenzulernen. Und wir dürfen uns selbst kennenlernen, uns so sehen, wie wir jetzt sind, nicht wie wir einst waren mit all den Ängsten und Begrenzungen. Wir sind jetzt anders, sind neu, viel freier und wahrhaftiger, stärker und klarer … ja wir stehen zu uns. Dies gilt es zu üben und zu festigen, denn die Wandlungszeiten sind weiter sehr turbulent und bewegt.

Dazu kommen die besonderen Konstellationen der nächsten Tage: ein Vollmond – 24.7. (mein Vollmond – der Mond steht im Wassermann), der Wechsel bzw. das Ende des galaktischen Jahres – 25./26.7., die Öffnung des Löwetores (8.8.), das mit einem Neumond im Löwen einhergeht (und mittendrin mein Geburtstag (2.8.), der 55. in einem 5-er Jahr und mit meiner Lebenszahl 5 😉 … Freiheit lässt grüßen 🙂 ). Gut, das sind jetzt meine persönlichen Momente, die ich als besonders wahrnehme, aber auch global befinden wir uns in diesen Tagen in einer wichtigen Verschiebung. Mein Gefühl von letztens, als ich schrieb, die nächsten 2 Wochen werden sehr bewegt, hat sich schon mal im Außen gezeigt. Doch auch in unserem Inneren ist spürbar, dass hier etwas abgeschlossen, ja endgültig beendet werden will. Ich nehme das wahr als innere Klarheit, viel loslassen, Dinge sortieren und ablegen, teils beenden. Aber auch, dass ich bestimmte Situationen nicht mehr wie gewohnt „bediene“, mich an erste Stelle setze und schaue, wo sich meine Grenzen befinden, was mir gut tut und was (wer) nur Energie zieht.

Ich sehe ein Bild vor mir: meine Seele, mein goldenes Licht/Selbst kommt immer mehr in seine Größe, nimmt immer öfter bewusst den goldenen Thron ein (siehe meine Medi) und ist. Ist tief im Wissen und Vertrauen, dass sich alle Dinge leicht fügen, die auf Seelenebene herbei gerufen, die einst verabredet wurden. Doch dazu braucht es einen geschützten Raum, eine tiefe Anbindung, die Erinnerung an das eigene Vertrauen und … Langsamkeit, mitfließen, Impulse aufnehmen, Synergien erkennen und diesen folgen …

Wir müssen hier nichts überstürzen. Alles, was schnell gehen soll, führt uns weg von uns selbst. Das weibliche Prinzip ist anders. Hier geht es vermehrt darum, im Sein zu leben, in der Stille die „Buntheit“ zu sehen, den Wundern zu begegnen, die leisen Töne zu hören.

Und so führt uns dieser „Sommer der Langsamkeit“ in eine ganz neue Seinsebene. Diese wartet schon auf uns 😉 , hat ihre Tore weit geöffnet und lädt uns ein, einzutreten, uns dort zu verankern und ganz da zu sein. Auf dieser neuen Seinsebene werden wir uns miteinander ganz neu erfahren, werden lernen und uns erinnern, wie Schöpfung funktioniert, werden verlernen und loslassen, was uns all die Zeiten gefangen hielt, aufdiktiert, als das wahre Leben angepriesen wurde.

Doch es braucht hier uns … unseren Fokus, unsere Bereitschaft, uns ganz dem hinzugeben, was/wer wir sind, uns unserer inneren, tief in uns schlummernden Wahrheit zu öffnen und diese kompromisslos zu leben, uns von all unseren Konditionierungen und Ängsten zu verabschieden und wissend, sowie fühlend zu sein. Es braucht ebenso unsere Bereitschaft, über den Horizont hinaus zu schauen bzw. uns darauf einzulassen, dass jetzt alles neu werden wird/ist. Gleichzeitig braucht es uns in unserer vollen Kraft, unserem Licht und der Liebe unserer Herzen …

Ihr Lieben, genießt diese Tage der Langsamkeit, diese Tage eines so vollkommen anderen Sommers. Wir werden/wir sind neu geboren, mit allem, was ist! Ein Grund zu feiern, aber auch zu danken, uns selbst zu danken, dass wir es bis hierher geschafft, dass wir durchgehalten haben und unseren Weg immer weiter gegangen sind. Unser Licht leuchtet so intensiv, aus jeder Zelle unseres Seins strahlt die Liebe in die Welt hinaus … wir sind Licht, das dürfen wir ebenso immer wieder erinnern 🙂 ❤


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