Leicht orientierungslos

Die letzten Tage waren für mich sehr bewegt, es gab einiges an Input von Außen. Ich folgte einem Impuls, der dazu führte, dass dies so geschehen konnte. Mein menschliches Ich hatte sich etwas anderes erhofft als sich dann so zeigte. Doch ich sehe … sehe gerade klarer … das, was bisher (und einst) funktionierte, geht nicht mehr. Und dabei ist es egal, welche Ebene gerade gemeint ist oder welche Handlung dies reflektiert, das, was war, verliert an Substanz und wird höchstens noch mal deshalb hochgefahren oder gezeigt, damit ich es sehe.

Und so war ich heute Morgen wieder in meiner geliebten Natur unterwegs. Es rief mich eine Talsperre. Dort sollte ich energetisch arbeiten. War echt nötig, denn dieser Stau des Fließenden, das Eingreifen der Menschen zu ihren Zwecken, hat noch nie Natürliches unterstützt. Es war dort sehr spürbar, dass etwas auf eine Art „gefangen“ war. Ich konnte das als inneres Bild sehen und hier etwas tun, damit Heilung geschehen kann.
Auf dem Rückweg kamen mir dann diese Worte: leicht orientierungslos. Sie waren deshalb passend, weil ich dort auch erst mal ein wenig herum irrte, ehe ich den passenden Weg gefunden hatte. So ähnlich fühle ich mich auch hier im Moment. Zum Einen ist da das, was alles zu mir floss, was mir gespiegelt wurde und wo ich sehen durfte, wer ich mittlerweile bin. Zum Anderen meinte ich, indem ich nach Außen trete, in meinem Leben Veränderungen herbeiführen zu können. Doch genau das passiert nicht, weil der Weg ein anderer ist. Ich durfte lernen, sehen und neu verstehen, durfte annehmen, dass es immer zuerst über`s Innen geht und dass gewisse Vorstellungen nicht mehr eins zu eins umsetzbar sind. Ich durfte ebenso fühlen und mich erinnern, dass ich ja weiß, wie Schöpfung geht … nämlich indem ich diesem ganzen Prozess, der sich „Leben auf der Erde“ nennt, hingebend folge, fühlend wahrnehme und dabei meinen Impulsen zuhöre. Und ich durfte mich ebenso erinnern, dass wir uns gerade in diesen Veränderungszeiten befinden, wo nichts mehr ist, wie es war, wo alles neu „erdacht“, ausprobiert, gelebt werden wird, wo andere Kräfte wirken als bisher. Das lässt mich etwas ruhiger schwingen und tief durchatmen. Es lässt mich neu aufstellen, mich zu mir zurück finden und in meinem Sein und meiner Kraft hier stehen. Es ist, als ob ich mich neu sortiere, mir meiner Selbst wieder bewusst bin und mich darauf einschwinge, mein Vertrauen in meine Träume, mein Wissen in den Plan der Schöpfung zu vertiefen. Auch wenn ich nicht sehe, wie manche Lebenslösungen aussehen können, aussehen werden, darf ich mich darin üben, zutiefst zu vertrauen, mich in dieser Zeit dem hinzugeben, was gerade ist und bei mir zu bleiben. Das vor allem! Nur die Dinge wollen und werden von mir weiter im Außen getan, die Freude bringen, die leicht gehen, die mich nähren. Alles andere lege ich ab! Auch das ist wichtig, mir noch mal bewusst zu machen, mir anzuschauen und mich darauf einzuschwingen.

Diese Tage sind auf ihre ganz eigene Art speziell. Energetisch tiefgehend, im Körper spürbar, ich immer feinfühliger, oft einfach nur müde von all dem Umbauen, Wandeln, Integrieren, Zulassen … doch ich weiß um diesen Weg und weiß um diesen Wandel, weiß um meiner Kraft und darum, dass es mich (so wie uns alle) braucht. Manchmal dauert es etwas, bis ich in mir Dinge sortiert habe, manchmal ist es klarer in mir. Auch hier sind Wellenbewegungen sicht- und spürbar. Und so nehme ich auch diese leichte Orientierungslosigkeit an, fühle sie und lasse geschehen …

Spenden sind weiter sehr willkommen 🙂 ❤


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s