Verschiebungen

Der heutige Vormittag war bewegt. Bei bedecktem Himmel und angenehm kühler Luft war ich in meinem Garten sehr rührig 😉 … es lief wie von allein. Ich fühlte mich sehr bei mir, ja durchaus richtig glücklich, weil ich genau das tat und mich da aufhielt, wo ich sein will … in der Natur, auf der Erde, zwischen all den wunderschön blühenden Stauden, bei den Tieren … in meinem Sonnengarten 🙂 . Erst später wurde mir bewusst, dass sich da heute einiges zu verschieben schien, denn ich folgte Schritt für Schritt meinem Inneren und säuberte irgendwie die Felder. Es ist ein Ahnen von etwas Neuem, ein Sein in einer Form, die ich so bisher noch nicht wahrnehmen und leben konnte. Während ich da so agierte und in meinem Sein dahin schwebte (also nicht wirklich, der Rasenmäher hielt mich schon auf der Erde 😉 ) … schienen sich all die Dinge zu erneuern, die jetzt dran sind. Es ist, als ob sich neue „Bilder“ einschwingen, die mir immer den nächsten Schritt zeigen. Das geht schon die ganzen letzten Tage so. Konkret geht es bei mir darum, etwas vorzubereiten, etwas besonders einladend und schön zu gestalten (ich liebe das 🙂 ), damit Begegnungen stattfinden können. Ich weiß nicht wie und wann, doch ich weiß, das, was ich da gerade tue, hat einen ganz tiefen Sinn. Unter anderem den, dass ich noch mehr ankomme, dass ich mir vertraue und immer wieder hinein spüre, was jetzt sein will, dass ich mein Leben lebe, auch wenn sich das ziemlich von dem anderer unterscheidet und sich zunehmend neu gestaltet, weg von all dem Bekannten und „alten“ Vorgaben.

Das alles lässt sich nicht so ganz leicht erklären, es ist immer wieder so ein subtiles „Sehen“, ein Erahnen, weil sich mir das Ziel noch nicht klar zeigt, ich den Weg ebenso noch nicht klar sehe. Ich kann hier wirklich nur meinen Impulsen folgen und das umsetzen, was dran ist. Doch ich spüre ja, dass es mich glücklich macht, dass ich in Vorfreude bin, dass sich das Licht ausdehnt. Ich spüre auch, dass diese Verschiebungen jetzt sein wollen/sollen, denn die neuen Ebenen wollen verankert werden, bei jedem so, wie er es wahrnimmt und es sich stimmig anfühlt.

Da sich diese Felder noch sehr durchlässig anfühlen, ich in meiner Wahrnehmung viel Stille brauche, ist es in diesen Tagen auch immer wieder sehr wichtig, den Raum dafür zu haben. Es geschieht so unfassbar viel auf allen Ebenen. Ein Beispiel: ich mähte heute den Rasen vor meinem Gartentor, der war da ebenso hoch wie dieses Jahr überall. Als ich fertig war und endlich wieder den „Durchblick“ hatte, sah ich gleich noch mehr. Es war, als ob ich meinen Eingang frei gelegt habe, damit „man mich sieht“, ja ich jetzt zu sehen bin, etwas auf geht … irgendwie so. Es liegt also fast immer etwas Symbolisches dahinter, sofern eine Resonanz da ist und ich es bemerke. Heute war ich da ganz aufmerksam dabei und durfte so einiges erkennen. Sehr spannend, denn das Leben selbst zeigt auf, was ist.

Und so tut sich viel, sehr viel. Wir werden wirklich auf allen Ebenen sortiert, in neue Felder und auf neue Zeitlinien geschoben, gleichzeitig getriggert, wenn sich noch mal kurz Altes zeigt, körperlich ebenso sortiert (was ganz schön an die Substanz gehen kann) und erinnert … immer wieder erinnert. Für mich ist es, als ob sich mir all dieses verschüttete Wissen jetzt offenbaren will, genau so, wie ich es verkraften kann. Das ist ebenso spannend zu beobachten und auch wunderschön, denn ich fühle mich zunehmend in diesen neuen Zeiten, zunehmend noch höher schwingend und weit weg von all dem Alltäglichen. Das macht es nicht gerade leicht, wenn sich noch diese Strukturen melden, wenn ich mich frage, wie sich das Ganze denn nun wandelt, damit wir alle frei werden … es ist hier oft eine Gratwanderung, wobei es mich zunehmend in die neue Zeit zieht bzw. ich mir vorkomme, als wäre diese immer mal schon da, ja auch länger schon da … 🙂

Und so ist für den Moment erst mal ausruhen angesagt, vielleicht noch ein wenig eintauchen und weiter erinnern … auch einschwingen auf den morgigen Vollmond …

Da noch eine kurze Episode am Rande: die Zeitlinienverschiebungen scheinen schon richtig da zu sein. Ich hatte vor einigen Wochen ein seltsames Erleben. Ich wollte einen der Supermonde beim Untergang zuschauen und fotografieren. Ich sah ihn, wusste, ein wenig Zeit bleibt mir, also lief ich los bis ich freien Blick hatte. Doch der Mond war weg. Damals nahm ich das so hin, wunderte mich aber schon. Jetzt … zur Sommerwende war ich Abends in meinem Garten. Immer wieder schaute ich zum Himmel, weil ich den Mond anschauen wollte und ja, es war klar. Erst nach einiger Zeit sah ich ihn, schon sehr weit oben, so als ob er plötzlich aufgetaucht sei. Mein Fühlen zeigte an, dass da was anders, ja, seltsam ist … vielleicht sind es Zeitlinienverschiebungen, wer weiß? Habt ihr Ähnliches auch schon beobachten können?

Spenden sind weiter sehr willkommen 🙂 ❤



Ein Gedanke zu “Verschiebungen

  1. Als ich deine Zeilen hier gerade wieder gelesen habe, liebe Heike… sah ich dich mitten in deinem schönen Sonnengarten… 😊 Vielen Dank fürs mitnehmen… 💖

    Was du von den Zeilinienverschiebungen schreibst… ich hab nur so ein Gefühl wie… die Zeit ist auf und davon… eben eine Gratwanderung, wie du sagst… auch die, bei mir in jeder Hinsicht… 😉

    Herzliche Grüße,
    Elke

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