Die dunkle Nacht der (Kollektiv-)Seele

Das Tor wurde geöffnet. Für alle. Es ist gerade (8.00 Uhr) sehr spürbar und schwingt aus der Nacht mit, dass durch diese immense Toröffnung die Kollektivseele in ihrer tiefsten Substanz/ihrem tiefsten Schmerz erreicht und getroffen wurde. Ich nahm es in der Nacht so war, dass sich da jetzt Felder auftun, die durch das herein strömende Licht sichtbar werden. Noch mehr Felder, Felder, die die einzelnen Seelen betreffen. Aber auch Felder, die den Schmerz der Kollektivseele hervorholen.

Mein Körper reagiert auf dieses Fühlen mit einer weiteren schlaflosen, sehr anstrengenden Nacht. Ich wusste nicht, ob ich schlafe, wo ich mich befinde, war an irgendeiner „Oberfläche“ und konnte nur wahrnehmen, wie mein Körper nach Ruhe und Erholung „schrie“, ich ihm das aber so nicht geben konnte. Alles in allem ein sehr seltsames Fühlen, die Müdigkeit also weiter mein derzeitiger Begleiter.

Gestern war diese Öffnung, dieser Lichtstrahl sehr stark wahrnehmbar. Klare Luft, meist unruhiger Wind, dann wieder Momente, die mich führten, wo mich etwas rief und ich folgen sollte. Berührungen, Lichtimpulse, tief tauchen und fühlen, immer wieder fühlen. Eine leichte Ahnung von dem, was kommen wird, wo ich weiter gehe … und doch nur eine Ahnung. Noch kein klares Bild.

Es ist, als ob alles in Aufruhr kommt, sich die Dinge zunehmend verschärfen, auch wenn es sich im Außen manchmal so zeigt, als ob man langsam zur Normalität zurück kehrt. Doch der Scheint trügt. Es ist nichts mehr normal, nichts mehr wie es war. Alles, aber auch alles wird einer starken Veränderung unterworfen, geprüft, sortiert, gewandelt. Wir wissen darum. Und so braucht es im Jetzt wieder viel Hingabe und Geduld, immer wieder durchatmen und dranbleiben. Denn diese Hammerenergien wollen erst einmal verdaut, gefiltert, angenommen werden. Unser Körper will mit, es ist anstrengend …

Zur Aufmunterung noch ein paar Aufnahmen von gestern, zuerst von meinem Mandala fürs Segensritual für mich, die Welt, die Erde:

Und einem tiefen Einatmen dieses wunderbaren Lichtes:


2 Gedanken zu “Die dunkle Nacht der (Kollektiv-)Seele

  1. Liebe Heike
    Vielen lieben Dank.
    Als jemand, der die Dinge fast immer exakt so erlebt wie du es beschreibst, und als jemand der ganz dicht mit dem Kollektiv verwandelt ist, kann ich nur bestätigen, was du schreibst.
    Seit Sonntag fühle ich mich wie durch den Wolf gedreht. Die Psyche, die Emotionen schwappen über.
    Der Körper rebelliert. Besonders mein Freund Schilddrüsenknoten macht sich bemerkbar. Räuspern, Heiserkeit …ziehen und zerren. Als möchte da was raus.
    Nun ja. Bald ist es hoffentlich geschafft. Was noch aufhält ist eine unbändige Energie Erhöhung im Inneren. Ich koche teilweise innerlich. Mache ich meine Energie Arbeit dann ist es, als würden Funken aus meinen Händen sprühen.
    Gewaltige Zeit.
    Du bist wunderbar und ich umarme dein Sein
    Allerliebste Herzensgrüße
    Marco

    Gefällt 1 Person

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