Beobachter dieser Zeit

Freitagmorgen, ich schwinge gerade in meiner tiefen Gelassenheit und fühle. Dabei kamen mir diese Worte: „Ich fühle mich wie ein Beobachter dieser Zeit.“. Ja, ich bin zunehmend da und irgendwie doch nicht da. Es ist, als ob eine neue Schwingungs- und Energieebene sich ganz weit aufspannt. Diese trägt mich. Ich erfahre mich somit in einem neuen Sein, in einem neuen Licht … fast wie in einem neuen Leben. Ganz viel, was mir einst (und bis vor kurzem noch) wichtig war, brauche ich nicht mehr. Es wird noch ruhiger in mir und um mich herum. Mitfließen ist weiter angesagt und fühlen. Es ist fast, als käme ich zurück in „Mutters Schoß“/in genau den Punkt, wo alles miteinander verwoben ist und alles sein darf. Hier, an diesem Punkt – besser an diesem Ort schwingt Stille, ist Einheit, die alles umfasst. Hier ist Frieden, tiefer Frieden, der in jede Zelle strömt. An diesem Ort zu sein, nährt, heilt und gibt ganz viel Zuversicht. Denn hier umfängt mich ein sanftes, stilles Leuchten und eine wunderschöne Liebe. Und doch scheint alles neutral zu sein. Ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Denn wenn sich Stabilität und Ausgeglichenheit einschwingen, dann fühlt es sich für mich neutral an … ein besseres Wort finde ich da grad nicht dafür. Es ist gleichmäßig, ja irgendwie gleich. Alles ist gleich …

Ist das Heimkommen? Ist das der Ort, an dem alles ist? Alles, was sonst im Kampf und Ungleichgewicht schwingt, hat hier seinen Platz, darf sein und bringt doch keine Unordnung mit sich. Im Gegenteil, hier gibt es ebenso eine gewisse Ordnung, nur ist es viel leichter, dieser zu folgen. Denn es braucht einfach ein offenes Herz, offenen Sinne, Vertrauen und das Einlassen auf ganz neue Wege und ein ganz neues Fühlen und Wahrnehmen. Und so zeigt sich dann auch im Mitfließen, wie sich diese neue Ordnung gestalten, ja zeigen mag.

Konkret bedeutet das für mich, dass ich in diesen Tagen ganz anders lebe. Ich fühle mich viel tiefer, nehme wahr, was gerade ist und bin sooo viel langsamer unterwegs. Mein Tag ist derzeit geprägt von den Dingen, die mich und meine Seele nähren (wollen), von noch tieferem Fühlen und dem Aufnehmen neuer Verbindungen. Es ist, als ob die Welten gleich neben mir stehen und ich sofort verbunden bin, wenn ich die Absicht gebe. Heilung geht leicht, miteinander sein und sich austauschen auch. Ich ahne, dass es hier noch sehr interessant werden könnte 😉

Ich schätze viel mehr, was gerade in meinem Leben da ist, auch wenn dies ganz anders aussieht als ich noch vor ein paar Wochen meinte. Doch es ist da, weil es jetzt so sein soll. Das nehme ich zur Kenntnis, nehme es an und fühle sogar zunehmend Dankbarkeit. Denn so ist es mir möglich, diesen Wandel, der sich vor allem als inneren Wandel zeigt, streßfrei, offen und geduldig anzunehmen und zu erfahren. Ja so ist es mir möglich, mich langsam an all die inneren (und äußeren) Veränderungen zu gewöhnen und mich damit vertraut zu machen. Denn nichts wird mehr so sein, wie es einmal war, soviel ist klar!

Ja, ich sehe mich durchaus als ein Beobachter dieser Zeit, auch weil ich tief gehe und das, was ich fühle, in Worte bringe. Doch ebenso, weil ich so für mich Schritt für Schritt weiter komme, mir näher komme und bei mir ankomme. Meine Gelassenheit nimmt stetig zu, so dass ich selbst staunend beobachte, wie sich das in meinem Leben zeigt. Ich rege mich weniger auf, wenn sich Dinge im Außen anders zeigen oder nicht in mein Feld zu passen scheinen. Und siehe da, so geht es viel leichter und ist schneller vorbei 😉

Manchmal sind da noch so Momente, in denen ich etwas Verwirrung wahrnehme, einfach weil alles so anders ist und ich dann darauf zu warten scheine, dass das Drama wieder auftaucht oder sich alter Schmerz meldet. Doch meist ist dem nicht so, ich kann die Dinge anders anschauen, anders lösen/heilen. Auch das geht leichter. Daran muss man sich erst mal gewöhnen … vor allem daran, dass Leben leicht sein kann, einem genau das zufließt, was für den Moment gebraucht wird oder was unterstützend wirkt und ansonsten es hilfreich ist, los- und geschehen zu lassen. Das merke ich vor allem bei dem Thema: Gemeinschaften/Seelenfreundschaften. Wie lange habe ich darauf gewartet, dass sich da etwas bewegt. Auch jetzt kam Hoffnung, meinen doch einige Astrologen, dass genau jetzt die Tore offen stehen und sich die Menschen finden, die gemeinsam Großes erschaffen. Ok … es ist weiter still in meinem Feld. Bis auf einen Austausch, der sich entwickelt, ist in diesen Tagen nichts weiter passiert. Für mich heißt das, noch mehr loslassen und mich einfach weiter darauf konzentrieren, was bei mir ist, ja was jeden Tag neu gelebt werden will. Ich habe meinen Frieden damit gemacht, dass nicht sofort alles so umsetzbar ist, wie ich bis vor kurzem noch meinte, weil eben so oft gesagt wird, dass wir groß träumen sollen. Das alles kann ebenso ein Durcheinander bringen, wenn es anders geht, als wir es uns vorstellen. Doch ich merke, wie es hilft, einen Schritt zurück zu treten, zu schauen, was jetzt da ist, in Dankbarkeit dies zu wertschätzen und gleichzeitig offen zu bleiben für alles, was sich zeigt und noch zeigen mag. Das scheint mir jetzt der Weg zu sein. Denn ich spüre, wie es mich entspannt, ja wie auch hier Gelassenheit einzieht und ich geschehen lassen kann, sogar mit einem Hauch Vorfreude darauf, dass auch dies irgendwann geschieht (also ich meine Gemeinschaft finde bzw. Seelenfreunde zu mir finden 🙂 ).

Und so gehe ich jetzt in diesen neuen Tag: als Beobachter dieser Zeit 🙂

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3 Gedanken zu “Beobachter dieser Zeit

  1. Guten Morgen liebe Heike,
    Heute will ich mal einen kleinen Kommentar schreiben und ein Signal geben. Ist es ist nicht wunderbar, wenn Du alles beobachten und in dieser Position sein kannst ? Und Geduld ist – glaube ich – bei uns allen gefragt. Die Dinge, die sich viele von uns wünschen und ersehnen werden sicher im göttichen Zeitplan kommen………
    Mit lieben Grüßen aus Trier

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    1. Oh Theo, du hier 😉 … danke für dein Signal, es scheint schon zu wirken, anders zwar, aber trotzdem sehr berührend 😉 … bin eben zurück aus meiner geliebten Natur und meinem Zauberwald, der mir heute noch verzauberter erschien 😉
      Herzensgrüße nach Trier ❤

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      1. danke Dir. Ja ich lese gelegentlich Deine Zeilen, auch wenn ich bisher noch keinen Kommentar gegeben habe. Ich bin sozusagen ein eher stiller Teilnehmer ;-). Ja mein Ausflug mit Paul ( dem lieben Hund eines mir unbekannten Menschen ) während meine Tochter reitet steht Heute Nachmittag an. Da freue ich mich schon drauf.
        Liebe Grüße

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