Ich komme wieder … langsam ;-)

Es ist Freitagmorgen. Ich komme mir vor, als ob ich ewig „weg“ war. Scheinbar war dem auch so, denn ein großes „Nichtfühlen“ füllte meinen Raum. Das war ein echt seltsames Empfinden. All die Tage bis weit in diese Nacht hinein konnte ich auf nichts zugreifen. Ich wusste nicht, wo ich gerade stehe, was in mir und mit mir geschieht. Da war einfach nur … Leere … Nichts …

Im Laufe der Nacht hat es sich dann sortiert. Erste Bilder kamen wieder und ich durfte erkennen, was ich die letzten 2 ½ Wochen hier gemacht habe. Alles begann mit diesem Traum, der mir zeigte, wie die Lösung eines Wohnens hier im Haus stimmiger für alle Beteiligten aussehen kann. Und ja, es stimmt! Jetzt, nachdem alles fertig ist, fühle ich es genauso. Es ist stimmiger 🙂 . Wir haben mehr Raum für uns, mehr Ruhe und mehr Möglichkeiten, wir selbst zu sein. Es ist, als ob sich Welten geöffnet haben.

Gleichzeitig war es eine Zeit tiefer Heilung, denn die Dinge, die wir hier raus geräumt haben, spannen den Bogen zu dem Beginn meines bewussten Lebens. Vor 13 Jahren begann ich diesen Weg zu gehen und heute schließe ich etwas ab. Bewusst … dankbar … loslassend … im Frieden. Ich bin sehr froh, dies so erkennen zu dürfen und den Blick jetzt auch von oben zu haben. Und echt, ich frage mich, was wir hier noch alles bewältigt haben, dass es so lief, wie es lief – geführt, leicht. Ich muss das noch mal betonen, alles – wirklich alles lief wie am Schnürchen und das, obwohl keine Läden auf hatten und alles irgendwie anders beschafft werden musste. Doch da schien eine Armee von Engeln hinter uns gestanden und uns immer wieder angeschoben zu haben 😉 … so fühlte es sich an 🙂 Es ist, als ob ein großer Zyklus abgeschlossen wurde. Scheinbar hat das Ganze eine größere Bedeutung und scheinbar sollten wir genau jetzt fertig sein … damit Ruhe einkehrt, Klarheit einzieht, die neue Ebene betreten werden kann, das System wieder zu sich findet (und weg von dem vielen im Außen Sein). Genauso fühle ich das. Langsam komme ich wieder zu mir, was mir auch sehr gefehlt hat. Wahrzunehmen was ist, ist mittlerweile so wichtig für mich, ebenso mich selbst zu fühlen und abzugleichen.

Nun, wie sieht diese neue Ebene aus? So richtig kann ich diese Frage noch nicht beantworten. Ich beginne ja erst zu forschen. Doch eins fällt auf, ich gehe noch weiter raus aus all den Dramageschichten. Ich fühle noch mehr Abstand zu den „Spielen“ der Anderen … ich gehe eher in diese Richtung, die auf die neue Erde hinweist. Genau weiß ich aber noch nicht, wie das sich auffächert und erst recht nicht, was da als nächstes dran ist. Das ist auch gerade nicht wichtig. Wichtig ist für mich, still zu werden, zu fühlen, mich zu fühlen, wahrzunehmen, was sich mir zeigen will, meinen Frieden zu leben und offen zu sein. Es wird sich zeigen, was jetzt wichtig ist. Und ehrlich, ich brauche auch nicht gleich das nächste Großprojekt, ich muss erst mal durchschnaufen. Denn wie mein Körper all das aushält frage ich mich auch so manches Mal. Die hohen Lichteinströmungen habe ich weiterverfolgt und körperlich gespürt. Schlafen ist gerade Luxus, seit fast zwei Wochen geht das nur stückweise. So viel wird nachts bewegt, nicht nur meine Gedanken, sondern all die Energien, die Auflösungen, Rauslösungen, Neujustierungen, Heilungen. Für den Moment geht es also eher darum, gut für mich zu sorgen, zu schauen, was mich nährt und viel Ruhe zu halten (auch wenn mein Garten ruft und das Gras wie wild wächst 😉 ).

Was mir ebenso zu schaffen macht, ist diese ewige Kälte und die schnellen Wetterwechsel. So hatten wir vor ein paar Tagen hier ein heftiges Unwetter. Mit einem Schlag war der Strom weg, erst dann krachte der Donner und war ein Blitzeinschlag zu vernehmen. Sehr seltsam diese Reihenfolge. Es war nur ein kurzer Stromausfall. Ebenso heute morgen. Plötzlich kein Internet, kein Telefon … alles tot. Auch das dauerte nur ca. 30 min, doch es zeigt, dass ganz schön was abgeht. Was mir dabei auffiel, dass ich absolut ruhig blieb (kenne ich so gar nicht an mir 😉 ). Vermutlich sind das erst die Anfänge … wir werden sehen.

Gut, nun schaue ich also langsam wieder hinaus in die Welt 😉 , sehe, wie alles noch mehr rattert und verrückt erscheint, gehe wieder einen Schritt zurück und bleibe bei mir. Es braucht viel Raum, um wahrzunehmen was ist. Diesen gebe ich mir jetzt und beobachte. In mir ist es weiter still, Frieden. Ich bin für den Moment angekommen – bei mir. Wobei ich glaube, dass sich das ganze Ausmaß dieses persönlichen Wandels in dieser kurzen Zeit erst noch zeigen wird 😉

Es ist durchatmen … fühlen … sein dran … und viiiel ausruhen 🙂

Herzlichen Dank, liebe Olga, für deine Spende! 🙂

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