Umzug ins Licht

Auch heute war meine Nacht sehr intensiv. Ich träumte … und sah einen Sonnenuntergang. Mir wurde bewusst, wenn ich jetzt weiter gehe, dann bin ich allein im Dunkeln unterwegs. Mir wurde gleichzeitig bewusst, ich kann mich auch entscheiden, abzuwarten und so die „Dunkelheit“ vorbei ziehen zu lassen.

Der 2. Traum: dieser brachte den Titel „Umzug ins Licht“. Ich sah uns an einem neuen Ort. Wir fuhren dorthin, es ging immer höher hinauf. Dann war da ein Parkplatz, ich sah eine Menschenreihe stehen, alle ohne Abstand und Maske (das war mir sehr deutlich bewusst 😉 ). Sie schauten in eine Richtung. Später war mir klar, sie standen an dieser Plattform, einer Art Ausblick und schauten in ein neues Licht. Ich musste aber erst noch (mit Sommerschuhen 😉 ) durch Tiefschnee, konnte zeitweise nicht sehen, wohin ich trete und wo ich bin (weil der Schnee so hoch lag). Kurz bevor ich am Ausblick ankam, wachte ich auf.

Diese Träume sind gerade sehr intensiv fühlbar. Es scheint im Inneren echt sehr bewegt zuzugehen und uns immer weiter zu schieben. Auch wenn ich das im Außen anders wahrnehme. Hier sehe ich weiter dieses Feld, alles scheint still zu stehen. Aktionen nicht möglich. Weiter gehen auch nicht. Das heißt, neue Entscheidungen auf inneren Ebenen wollen zwar gefällt werden, der eigene Weg immer wieder überprüft werden, doch gehen scheint noch nicht möglich. Es ist, als ob man sich in Warteposition befindet … bis … ja bis etwas geschieht: ein Cut, eine sichtbare Säuberung, eine Anhebung oder ein Auslöser, der etwas „sprengt“ und Tore öffnet, der vielleicht auch ein Signal sendet, nach dem dann Zeitlinien zusammen fließen und sich die Felder öffnen, die die Wege ebnen. Jegliches „gehen wollen“, jetzt schon „neu leben wollen“ kann noch nicht umgesetzt werden, da die Substanz fehlt, die Unterstützung und dieses freie Feld, dass das trägt. Auch die zusammengeführten Zeitlinien, Menschen und Gemeinschaften braucht es noch. Und so komme ich mir weiter vor wie in einer Warteposition, wie ein fließendes Abwarten und gleichzeitig wie ein Beobachter des Geschehens – nicht immer ausfüllend und nährend, eher konträr zu den natürlichen Energien, die jetzt im Frühjahr Aufbruch verzeichnen und Kraft schenken sollten. Nur auch diese scheint gerade weit weg, ich komme mir meist vor wie in einem Dämmerzustand. Es fehlt die Power, die Lebenslust und irgendwie auch die Perspektive. Es reicht nicht mehr, diese nur im Innen zu sehen, zu nähren und zu wissen, wohin es gehen kann, soll und darf. Es kommt immer mehr an einen Punkt, wo es so nicht mehr weiter gehen kann, ja ich/wir nicht mehr so weiter wollen. Die Lösung sehe ich leider im Moment nicht. Und so fällt es gerade auch schwerer, weiter wartend zu vertrauen, das Jetzt zu leben (wenn dieses so anders ist und nicht wirklich angenehm schwingt). Manchmal ist es dann wie ein Entlanghangeln an all den Mutmachern, auch wenn so manches wieder in der Versenkung verschwindet und man dann wieder da steht und sich fragt: Und nun? Wie weiter? Wo ist der befreiende Schritt zu setzen? Wann kommt dieser? Wie kommt er?

Wir alle sehnen uns nach dieser endgültigen Befreiung … mit jedem Tag mehr. Nun, mein Text trägt den Titel „Umzug ins Licht“ (der mir nach meinem Traum gegeben wurde und der wichtig zu sein scheint). Also geht es weiter ja … doch das Hoffen und Sehnen bleibt … solange, bis „es“ geschieht, solange, bis wir befreit werden oder uns befreien … ich hoffe echt – ganz bald …

PS: Vielleicht ist dieser Zustand gerade aber auch genau so, damit sich etwas tut bzw. wir ins Handeln kommen??? Dies frage ich mich eben, weil mich in den letzten Tagen vermehrt Posts erreichen, die darauf hinweisen … was meint ihr?

Hier noch ein mutmachender Telegramkanal dazu: https://t.me/Neustart_Jetzt

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7 Antworten auf “Umzug ins Licht”

  1. Liebe Heike , du drückst das Alles so wunderbar aus, genauso fühle ich mich auch. Ich spüre das Ganze genauso wie du. Ja, es ist im Moment ein Stehenbleiben, wie weitergehen, wie Weiterkommen, wo soll ich hin? Alles so unklar. Die weitere Perspektive fehlt. Ich fühle mich gerade auch so, als wäre ich irgendwie stehengeblieben. Ich versuche immer wieder in mich hinein zu gehen, in mich hinein zu schauen, aber ich spüre und sehe da nur eine Dunkelheit und eine Leere. Wenn ich nur wüsste, was ich tun soll, um den nächsten Schritt machen zu können. Ich würde ja gerne auch einen nächsten Schritt setzen. Nur wie?

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    1. Liebe Marion, erzwingen lässt sich das nicht. Nur offen bleiben und vertrauen … ich weiß, leicht gesagt, doch die einzige Möglichkeit, Ich spüre z.B. seit heute Morgen neben diesen anstrengenden Energien, dass sich wieder mehr öffnet, ich in mir etwas klarer sehe und das Leuchten zurück kommt. Das macht Mut und lässt mich weiter gehen und etwas von meinem Licht weiter geben. Vielleicht hilft es dir … auch wenn du dir bewusst machst, dass es gerade vielen Menschen ähnlich geht.
      Liebe Grüße
      Heike

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      1. Liebe Heike, du hast so Recht, mit dem was du schreibst. Ja es fühlt sich so dicht, so angstvoll an. Als würde es nicht mehr weiter gehen, ja alles stehen bleiben. Der einzige Trost ist, dass es vielen Menschen, gerade in diesem Moment so geht. Ich fühle mich leer, ja ich bin gerade so richtig müde geworden von all diesem Ganzen. Ich versuche immer meinen Fokus nach Innen zu richten, falle aber wieder davon ab. Es ist so schwer in diesem System zu sein.

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  2. Ist dieser Zustand genau so, damit wir ins Handeln Kommen?

    Es fühlt sich ja an wie eine Verdichtung, wie kurz vor einem Kollaps oder einer Explosion.
    Und ich glaube, es bedarf auch einer Art Explosion, damit eine größere Masse aufwacht.
    Und dann wird das Feld vlt. freier und größer, welches für Veränderung nötig ist.
    WiR sind einfach zu wenige, das kann, so glaube ich, so nicht mehr funktionieren.
    Und außerdem ist für Die Kollektivtransformer dringend Erleichterung, Entlastung nötig.

    Und dieses Festgehalten sein, dieser Stillstand…
    Es ist noch nicht die Zeit fürs Handeln.
    Aber Warum?
    Noch mehr Innenschau? Vielleicht zu einem kleinem Teil. Es wird immer etwas geben, was noch zu tun ist. Immer. Nur darum geht es aus meiner Wahrnehmung für die FrontSpieler jetzt gerade nicht.
    Zu anderen dürfen jetzt vlt. erst einmal die Dinge der letzten 10 Tage integriert werden?
    Und außerdem, sind vlt. nicht wir es, die ins Handeln…. die in die Innenschau kommen müssen?!
    Es ist ja vor allem dieser kollektive Stillstand, der da zu spüren ist….

    Uns bleibt nichts, als uns weiter auf die Löwenzahnblüte zu fokussieren und dieses Licht ins Feld zu bringen….
    Und uns gegenseitig zu stärken…. du hast so Recht damit. dafür ist jetzt vohl die Zeit gekommen, es ist so dran… in einer direkteren Form, als bisher.

    Ich möchte nun ein dickes Belohnungseis! Ich finde, das habe ich mir mehr als verdient.

    Liebe Grüße

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  3. Liebe Heike, krass das ist gerade auch mein Zhema und ich erinnerte mich an den Film ,wo ein Kind mit Kreide eine Tür an die Wand malte und die öffnete sich und er war im Paradies.Was ist,wenn plötzlich die Dimension vor uns im Zimmer,wo wir gerade sind eine Tür erscheint und wir nur durchgehen brauchen?Wir sind dann dort,was wir kreirt haben.Das ist das Erbe Gottes.Ich bin gestern in dieses Feld reingegangen und ich war gefühlt nicht mehr in dieser Welt.Ich glaube,genau das steht an.Geht hin in eurem zuhause und öffnet diese Tür,sie ist da und je mehr das tun ,wird es geschehen.Jesus versprach,der Himmel wird aufreissen,diese Welt ist hier,nur haben wir diese Tür übersehen…unsere Bereitschaft ist es,diese Tür zu öffnen,sie ist direkt vor uns.Auch ich halte das in meinem Job nicht mehr aus..ich bin im Frieden damit und habe losgelassen aber es wird mit allen Mitteln daran gearbeitet,das ich dort gefangen bleibe.Aber die Liebe ruft und das ist stärker.Diesem Druck kann ich nicht mehr standhalten und will auch nicht mehr.Sollte sich diese Tür noch nicht öffnen,so ist dies mein Abschied in der Firma.Wir sind nun fast durch.Haltet fest an der Liebe.Gott will uns wieder bei sich haben.Umarme euch und wünsche uns allen so viel Liebe und Licht.Danke liebe Heike.

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    1. Liebe Simone, was für ein wunderschönes Bild! Da mache ich doch glatt mit … oh ja, ich gehe durch diese Tür … vielleicht bin ich ja gestern schon durchgegangen, mehr unbewusst und doch so, dass ich fühlte, es passiert was mit mir. Es kribbelte und es war mir, als wolle noch mehr Schönes aus mir heraus kommen 🙂 … es fühlt sich gut an und scheint der Weg ins Neue zu sein 🙂

      Ich wünsche dir ganz viel Kraft für dein Gehen! Trau dich und folge deinem Herzen ❤ . Ich weiß, wenn man nicht sieht, wie sich alles fügen wird, mag man am liebsten noch abwarten. Doch gerade jetzte braucht es Entscheidungen, erst im Innen und dann auch im Außen … wir wachsen daran, immer 🙂

      Sei lieb gegrüßt!
      Heike

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