So ein Druck

Nach dem Frieden gestern, der bis zum Abend anhielt, kam eine weitere dieser Hammernächte. Nach kurzem Schlaf wachte ich irgendwann vor/um Mitternacht auf und war wach, sehr wach. Es war, als ob „man“ meine Gedanken lenkt, irgendwie befeuert und in sehr destruktive Richtungen lenkt. Ich konnte nichts mehr von all dem sehen, was mich bisher in der Tiefe begleitet und immer wieder ins Vertrauen gebracht hat. Alles war nur schwer, grau und dunkel, leer. Volle Resignation, totale Zweifel und keine Sicht auf all das Neue, geschweige denn darauf, was als nächstes anstehen könnte und wie sich meine derzeitige Wohnsituation ändern könnte.

Es war nur schwer auszuhalten und mit nichts in den Griff zu bekommen. All meine Werkzeuge liefen ins Leere. So was hab ich bisher erst selten erlebt. Ich fühle mich noch sehr zermürbt und nicht so recht bei mir, von meiner Mitte ganz zu schweigen. Obwohl meine Karten alles Positive prognostizieren, kann ich es nicht fühlen. In mir ist nur Leere und Nichtwissen, auch Traurigkeit und das Gefühl, allein zu sein.

Dieses Hin und Her ist enorm anstrengend. Kaum hat man sich wieder „hoch gearbeitet“ und kann sich wieder spüren, kommt der nächste Energiehammer. Ja, es sind sehr extreme Portaltage, sehr tiefgehend. Ich sehne mich so nach Ruhe – im Sinne von Ausgeglichenheit, von dauerhaftem Frieden. Ich sehne mich aber auch nach Herzensbegegnungen im realen Leben, nach sichtbaren Zeichen und neuen Schritten, die leicht sind und die zeigen, dass alles richtig war. Ich sehne mich danach, nicht alles allein stemmen zu müssen und im Miteinander aufgefangen zu werden.

Momentan ist davon nicht allzuviel da. Dieses Wissen, dass dieser Weg richtig ist und uns in die neue Zeit führt, schwingt tief in mir. Doch ist es in diesen Tagen sehr oft verdeckt oder von all den schmerzhaften Loslösungen und Prozessen überlagert. Manchmal frage ich mich in solchen Momenten, wie es denn gehen soll … wie all das sich lösen soll … wie aus diesem großen Sumpf das Neue entstehen soll (also nicht nur in unseren Träumen und Visionen, sondern real). Im Moment sehe ich es wieder mal nicht …

Diese neue Seite zeigt, was diese Nacht mit der Schumann-Frequenz geschah. Das tröstet mich ein wenig. So fühle ich mich nicht ganz verkehrt:


11 Gedanken zu “So ein Druck

  1. Hallo Heike,
    mich hat dieses Tief heute Nacht auch erwischt. Wobei es sich gestern am Abend schon ankündigte. Ich fühlte mich irgendwie krank, als wäre ich erkältet. Hatte die verschiedensten Symptome, begleitet von Herzstolpern. Die Nacht war sehr unruhig, ich geriet ins Schwitzen und Wühlen. Trotz der vielen Stunden Schlaf (zusammengenommen) fühle ich mich total erschöpft und nicht richtig da.
    Ich frage mich auch wie das Neue denn nun tatsächlich aussehen wird… halte irgendwie Ausschau. Ich fühle nur dass sich in mir sehr viel bewegt, ich habe mich auch schon von vielem gelöst, aber in meinem Umfeld ist alles beim Alten und so verliere ich manchmal den Glauben an das Ganze, was mich sehr Niedergeschlagen gemacht und ich fühle mich dann völlig alleine. Gestern Abend war ich richtig wütend darüber und sagte mehrmals dass es reicht! Es fällt mir schwer in diesen Tagen noch an etwas Gutes darin zu glauben. Aber solche Momente, wie deinen Blog zu lesen und das Wissen dass ich damit nicht alleine bin, gibt mir Kraft.
    Alles Liebe ❤

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  2. Liebe Heike, vielen Dank für deine Berichte. Es ist auf der einen Seite sehr beruhigend, dass ich nicht alleine so empfinde, fühle.
    All dies, was du schilderst läuft mir auch so ab.
    Ich fühlte mich gestern, in einer Meditation, wie in einem Geburtskanal. Zwischen den Welten.
    Wie lange soll dies noch andauern? Frage ich mich dann…
    Achterbahnfahrten… so viele Tickets kann ich doch nicht bestellt haben 🤷🏻‍♀️😉

    Auf in das Licht, am Ende des ….

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  3. Hallo Heike!
    Genauso ergeht es mir auch…diese Nacht war auch bei mir wieder mega anstrengend! Zudem brummte mein rechtes Ohr mal wieder so laut, dass ich immer wieder in die Angst fiel…mich dann wieder raus zog, aber es war mega anstrengend all das zu fühlen. Immer wieder dieser tiefe Frieden und dann diese Nächte! Es tut so gut zu wissen, dass man nicht alleine damit ist…Alles ist gut…wir werden neu geboren! Unser Körper wird kristallisiert und Egoräume wollen ins Fließen kommen aber es ist auch mal anstrengend. Wir schaffen das…für diesen Wandel sind wir hier…andere Wesen beneiden uns für diese Erfahrung mit einem Körper in hochschwingende Räume sein authentisches SEIN zu leben…Liebe Grüße

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  4. Allerliebste Heike, und all ihr Lieben hier, mir geht es genauso. Gestern ging es mir super. Die letzten Tage waren so schlimm. Nachts richtiges Schwitzen und morgens total müde und mürbe. Auch meine Gedanken, mein Inneres war irgendwie traurig 😢. Ich war deprimiert und traurig, es fühlte sich so schrecklich an, als wäre ich tief in diesen Gefühlen, Gedanken und diesem Zustand gefangen. Alles so dunkel, kein Ausweg mehr sehend. Ich habe mich so sehr bemüht da raus zu kommen, ich kam nicht mehr raus. Verzweiflung pur, Ängste, die mich nicht mehr loslassen. Es tat nur noch weh, ich meditierte, ich betete, ich ging in die Natur, nichts. Die Gefühle waren so zermürbend, mir war alles egal. Dachte nur noch sterben wäre das Beste. Dann kam nach Taaaaaaagen wieder mal ein besserer Tag, ein Lichtblick. Aber nur, diese schlimmen Gefühle und Ängste kommen immer wieder. Ich versuche sie aufzulösen, immer wieder. Ach ihr Lieben, liebe Heike, ich spüre wie es dir, euch, geht. Ich spüre auch nirgends mehr einen Ausweg im Moment.

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  5. Liebe Heike, ich danke dir von Herzen, daß du uns immer an deinen Erfahrungen und Sichtweisen teilhaben lässt. Du sprichst mir so oft aus der Seele und ich schöpfe aus deinen Worten wieder Vertrauen und Zuversicht.

    Auch ich sehne mich nach Ruhe, dauerhaftem Frieden und Menschen mit denen wir gemeinsam die neue Erde tatkräftig mitgestalten werden. Ich bin auch so eine Natur, und Gartenliebhaberin wie du und freue mich auf das neue Sein in Achtsamkeit und Wertschätzung, das auch immer wieder spürbar ist und das wir oft schon leben. Aber momentan braucht es wohl einfach noch dieses tiefe Loslassen, transformieren und diese unruhigen Nächte…. Wir dürfen uns daran erinnern, daß wir vollkommen sind, genau so wie wir sind und zutiefst vertrauen, das alles im göttlichen Plan läuft, am Ende wird alles gut sein!!
    Wir sind nicht allein, du bist nicht allein, du lichtvolle, liebevolle Seele!!

    Eine tiefe Herzensumarmung an dich und alle hier.
    Maria

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  6. Liebe Heike,
    bei mir fing es gestern Abend dezent an, bissel Ängste und Sorgen. In der Frühe dann auch so. Auf der Arbeit (3 Fahrgäste!) im Strassenverkehr schliesslich die heftige Spitze! So als wollte es mich zertrümmern oder verschlingen. Fast übernehmen Furcht und Verzweiflung komplett mein Bewusstsein. Ich reagiere und bete ohne Unterlass, was anderes hilft mir da nicht.

    Ist es jetzt nicht mal gut?
    Wie oft denn noch?
    Es reicht! Es reicht! Es reicht!
    Schluss damit!
    Vater erlöse uns vom Übel.
    Jetzt bitte!

    Nun ist es Mittag. Ich konnte noch mal etwas abschliessen, benennen und eine Verbindung beenden. Jetzt ist es fast schon seliger Frieden im Gegensatz zu heute früh.

    Liebste Grüße
    DerSini

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  7. Liebe Heike,
    ich verfolge deine Seite seit einiger Zeit bei Max und habe das erste Mal den Impuls, dir schreiben zu wollen.
    Mich hat es heute um 3.00 h morgens aus dem Bett gezerrt, mit aberwitzigen Ideen, nur um dann gegen 7.00 h zu entdecken, dass mich das irgendwie in merkwürdige Richtungen lenkt… Stecke gerade im „Bewerbungsprozess“ und meine Zukunftsidden wechseln quasi im 12 Stunden Takt.
    Ich arbeite gerne mit „zufälliger Musik“ um alles Alte zu lösen und das war heute morgen eine ganze Menge 😉
    Vielleicht hilft das weiter 😉 Tabitha Kagoo: https://youtu.be/5TaCSAlWPWs
    Die Energien sind heftig und steigen momentan wieder an, wie mein Körper spürt. Ich bin platt und müde, aber mein Körper bekommt keine Ruhe.
    Was draußen los ist auch heftig…mehr als Aprilwetter. Ich habe das Gefühl, es weht mir den Balkon weg, obwohl die Bäume einigermassen ruhig stehen. Bizarre Kulisse…
    Schließlich möchte ich noch ein übersetztes Zitat zum Song von Tabitha Kagoo einfügen, der für mich persönlich den heutigen Tag gar nicht besser beschreiben kann:
    „Aufopferung erfordert eine Mischung von Emotionen: Wut, begleitet von Frustration, die schließlich vielleicht Mitgefühl und Akzeptanz weicht. Wenn man genau hinhört, strotzt Kagoos Text vor einer Mischung aus solchen Philosophien, was verständlich ist, wenn man bedenkt, dass der Titel des Songs selbst ein klarer Verweis auf die Epheser ist, das zehnte Buch des Neuen Testaments der Bibel. Die Schlusszeilen des Tracks beziehen sich auf den titelgebenden Vers „Lass die Sonne nicht untergehen, während du noch zornig bist“

    Morgen kommt ein neuer Tag 🙂
    In Liebe
    Ulrike

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  8. Wir können die bedingungslose Liebe leben und dadurch alles in uns heilen. Und auch in die vollkommene innere Ruhe gelangen, wo es keine Störung mehr geben kann.

    Doch was ist dazu nötig?

    Nun… die Wiederlangung der Angstlosigkeit. Und dies geht nur, wenn wir in die göttliche Allmacht ankommen.

    Denn …
    Nur wenn ich allmächtig mein Sein/Körper beschützen kann vor jeglicher Zer-störung, kann ich dann auch endlich angst-los leben!
    Und nur wer ohne Angst ist, kann die vollkommene Liebe leben!

    So einfach ist das…😉

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    1. Wenn das so einfach ist, frage ich mich, warum wir alle hier sind 😉

      Es reicht nämlich nicht, mit Worten zu jonglieren und Weisheiten von sich zu geben … wir leben hier als Menschen und durchleben all das, weil wir uns erfahren wollen/wollten. Deshalb darf auch sein, dass wir stückweise aus der Angst heraus treten und die Liebe in uns finden. Und ja, das geht manchmal leicht doch manchmal eben auch nicht. Und das darf ebenso sein!

      Je wahrhaftiger man sich zeigt (mit allem!) desto hilfreicher für Diejenigen, die sehen und fühlen 😉

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      1. Liebe Heike,

        du magst Recht haben!
        Denn es ist eine Sache des Wollens.
        Offenbar haben wir uns genau diese Spielart der langsamen Ent-wicklung ausgesucht.

        Doch…
        Was ist mit diejenigen, die JETZT an den Punkt angelangt sind, wo sie BEREIT sind für die schnelle Befreiung aus allen Zwängen?
        Müssen dann solche Menschen sich durch das Warten auf die Anderen OPFERN?

        Wäre es nicht gerechter, die unterschiedlichen Befreiungsgrade vorzuzeigen, damit die anderen diese vom Herzen akzeptieren können?

        Aber wenn ich an den Film X-Men denke und wie dort die Mutanten gesellschaftlich verabscheut wurden…. kann ich mir die Antwort selbst geben oder besser sparen.

        Tja…
        Manchmal habe ich das Gefühl dass wir Masochisten sind, so wie wir leben, mit all den Problemen, die wir nicht nur akzeptieren sondern auch noch verteidigen / rechtfertigen.
        Mit Aussagen wie…. ich hab mir diesen Weg selber ausgesucht…. 🤦‍♂️🤦‍♂️🤔

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