Eine Zeit tiefster Heilung

Donnerstagmorgen, 6.00 Uhr, ich sitze fühlend vor meiner Tastatur und lasse die letzten Tage an mir vorüber ziehen. Ein gewaltiger Befreiungs- und Heilungsakt liegt hinter mir. Begonnen hat es im Laufe des Montag, als ich immer schwerere Energien wahrnahm. Am Dienstag erfuhr ich den Tiefpunkt des Ganzen, es zog und katapultierte mich gleichzeitig hinein … hinein in meine Ohnmacht, in tiefsten Schmerz, in alles einnehmende Angst. Ich hatte das Gefühl, noch nie so sehr in diesem Schmerz versunken zu sein. Mir blieb nur, mich diesem Prozess hinzugeben, meine Begleiter zu Hilfe zu holen, mich total zurück zu nehmen und geschehen zu lassen. Mein Körper schmerzte, Kopfdruck an verschiedenen Stellen, langanhaltend. Müdigkeit und Kraftlosigkeit begleiteten diesen Prozess.

Gestern kam dann langsam ein Gefühl der Leere. Vormittag war es noch etwas durcheinander in mir und mein Körper vollkommen kraftlos. Eine bleierne Müdigkeit umhüllte mich und machte die kleinsten alltäglichen Handlungen zu einem Kraftakt. Am Nachmittag saß ich hier … stundenlang einfach so in der Sonne, meine Augen geschlossen, die meiste Zeit nichts denkend. Ein Feld der Leere … das sich zu einem Feld des Eingehülltseins, des Friedens wandelte. Ich wusste, ich war durch. Hatte den Tiefpunkt ein weiteres Mal überwunden und eine weitere Schicht geheilt.

Dieser innere, so tiefe Frieden hält an. Es ist still in mir. Gelassenheit zog ein und lässt mich noch langsamer werden. Auch mein Körpergefühl zeigt an, dass ich alles in Ruhe angehen darf und genau schauen darf, was wirklich sein will. Denn diese Heilung dauert weiter an, weil einfach alle Ebenen angesprochen wurden und sich alles immer noch sortiert – auf leichte Weise.

Ich erfahre mich neu. Es kam: es geht um eine Neuaufstellung meines Seins, um eine Erneuerung sowie Anhebung und um eine Erweckung meiner wahren Seelenkraft. Dazu braucht es Reinheit, Heilung von allem, was in der Tiefe noch schlummert. Es braucht immer wieder Hingabe und tiefes Vertrauen, egal wie sehr all das gerade schmerzt oder man meint, in diesem dunklen Feld zu versinken, weil alles so intensiv ist. Doch es zeigt auch, dass wir dem Kern näher kommen und sich das Fühlen stetig intensiviert – auf allen Ebenen.

Es geht darum, dass wir jetzt zunehmend uns unserer vollen Kraft und Macht gewahr werden und diese annehmen, denn wir werden gebraucht – ganz bald wird unser Licht gebraucht, damit all das Neue entstehen darf 🙂
Natürlich sind wir auch jetzt hier, um zu lösen, was verkettet war, um aufzuzeigen, was nicht mehr stimmt, um zu heilen, was geheilt werden will und um das Licht stabil zu halten. Die Wellen, die uns hier gerade erreichen, sind wie starke Lichtimpulse, die all das erreichen, was bisher noch im Verborgenen war – auch hier auf allen Ebenen.

Ich nehme wahr, dass sich die Energiestränge zum Wochenende hin (Vollmond) weiter verdichten werden. Gleichzeitig schwingt sich eine friedliche, stille, tragende Energie ein, die sehr einhüllend ist und Geborgenheit schenkt. Wieder mal ist alles gleichzeitig da, wir dürfen wählen 😉

Und so geht dieser wilde Ritt weiter … hinein ins leuchtende, strahlende Selbst, hinein in ein völlig neues Sein, hingebend und sich ins Herz und eigene Vertrauen fallen lassend … Wunder und Licht sind auf dem Weg, das Neue klopft an 🙂

Sonnenaufgang gestern

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3 Antworten auf “Eine Zeit tiefster Heilung”

  1. Liebe Heike,
    ich bin froh, dass es dir wieder besser geht ❤ wie toll du das alles wieder beschrieben hast, was man kaum in Worte fassen kann 🙂
    Ich fühlte die Tage eine tiefe Traurigkeit und Schmerz, aber leider konnte ich es nicht rauslassen.. ich war wie zugeschnürt. Danach folgten heftige Stiche im Herzen, wo ich fast den Notarzt gerufen hätte.. Ich fühle, dass ich noch viel Loslassen muss.. und manchmal fühle ich dadurch eine Schwere in mir.. einen Druck, den ich kaum beschreiben kann. Es fällt mir im Moment schwer die Sonne zu genießen, zu schwer und trüb fühle ich mich aktuell.

    Alles Liebe

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  2. Ihr Lieben,
    ich hatte diesen tiefsten Punkt letzte Nacht, also Sonntag auf Montag. Es war…entsetzlich! Der Schmerz war brachial, die Ohnmacht brachte Verzweiflung und meine Angst steigerte sich in Panik. Hilflos stotterte ich Gebets-Fragmente da mein Geist in einem zerrütteten Zustand war. Ich habe keine Minute geschlafen.
    Also ich bin einiges gewohnt, aber daß war über alle Maßen heftig und ich hoffe so etwas muss ich nicht mehr mitmachen.
    Was schön war heute morgen; 2 Schwäne kreuzten meinen Weg. Und die Herzenswärme einiger lieber Menschen war weit mehr als wohltuend.
    Wenn ich meinem Gefühl trauen kann, wird diese Nacht für mich erträglicher.
    Herzlichst
    DerSini

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