Der Frust kam mit voller Wucht

Nach einer weiteren anstrengenden Nacht erwischte mich heute morgen der Frust darüber, was hier gerade geschieht. Vielleicht schwingt er auch im Feld, doch ich nehme dazu noch etwas anderes wahr. Man manipuliert, früher hätte man gesagt: „Zuckerbrot und Peitsche“ … wir öffnen mal ein wenig, stellen die Leute zufrieden, haben aber nicht die Absicht, jemals wieder von unserer Macht abzulassen und das, was wir hier als Grundrechte bezeichnen, frei zu geben. Im Gegenteil, die Zügel werden immer enger gezogen, die Kuriositäten nehmen zu, Durchblick gleich null! Auch das so gewollt.

Ich spürte in mir, dass auch ich kurz darauf reinfallen wollte und mich schon freute, endlich mal wieder normal einkaufen zu gehen, in ein Bekleidungsgeschäft oder in einen Kreativshop gehen zu können. Doch zu welchem Preis? Nehmen wir die „Brotkrümel“ auf und sind zufrieden mit dem bisschen Leben, was man uns hier gönnt??? Oder stehen wir zu uns und unserer Kraft, dem tiefen Vertrauen und Wissen, dass trotz dieser Frust- und Verzweiflungsmomente alles nach Plan läuft? Ich war so frustriert, weil ich spürte, dass genau das bei vielen passiert – sie sind froh über ein wenig Öffnung, darüber, dass man gnädig mit uns ist … boa … echt …

Doch ich habe die Macht, ich entscheide mich – jetzt! Denn ich bin nicht allein. Beim Autofahren hatte ich eben Engelbegleitung, ein Wolkenengel schaute auf mich herab und führte mich wohl. Sonst wäre bei meinem Einkauf wohl einiges anders verlaufen. Interessant auch, wenn ich in mir ruhe, dann lässt man mich (auch ohne Maske) in Ruhe. Heute brodelte es in mir und prompt sprach mich eine ältere Kundin an, wo denn meine Maske sei. Das brauchte ich dann auch noch 😉

Vielleicht sitzt mir auch einfach noch die letzte Nacht „in den Knochen“, in der ich wieder einmal enorm gearbeitet habe. Die Wellen kommen gerade so schnell, dass ich kaum hinterher komme. Mal tiefgehend und wunderschön, mal so erinnernd, dass ich vor Berührung nicht weiß wohin, dann wieder aufräumend und wirbelnd, dass ich nur nach Luft schnappen kann. Man kommt echt kaum hinterher. So hatte ich mir diesen März nicht vorgestellt, ich meinte, es würde leichter, irgendwie 😉

Nun es ist. Für den Moment schaue ich, wie ich meine Mitte wiederfinde. Ich erhalte gerade ein Bild: ich soll mich aufschwingen, wie ein Adler nach oben fliegen und den großen Blick einnehmen. Ja, ich soll von dort oben schauen, mich weiten und erinnern, was hier gerade läuft. Ich soll mich auch dafür öffnen, dass wir geführt sind und jede Menge Unterstützung haben und ja … auch daran, dass alles nach Plan läuft!!! Puh, einmal tief atmen und dann: danke für dieses Bild! Es hilft mir sehr. Ich gehe hinauf, schaue hinunter, in die Weite und spüre, dass es hier ganz anders schwingt. Ich sehe die Menschen, die dabei sind, zu ihrer Selbst zu erwachen und sehe, wie viel dieses Schmerzes und all dieser Ängste gerade dabei sind, sich aufzulösen und zu wandeln. Ich sehe es leuchten … und ahne den Pfad, den wir entlang gehen. Es scheint, als sei da auch eine Brücke, die es zu überqueren gilt …

Dieses Bild lasse ich jetzt so stehen und schwinge mich bewusst auf meine Herzensenergie ein. Denn dies braucht es jetzt, mehr denn je. Doch auch das andere darf da sein, es geht nur darum, wie ich damit umgehe …

Vielleicht fühlt ihr ja ähnlich … wenn ja, dann lasst uns gemeinsam den Fokus erneuern und uns an unser Licht erinnern, es stärken und ausstrahlen, es ist sooo wichtig!!!

PS: Ich freue mich, wenn du mich finanziell mit einer Spende  unterstützt … danke ❤

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  1. Liebe Heike,

    ja, boa, echt…ich musste fast lächeln…ja, es ist so. Ich nenne es für mich das kleine und das große Bild. Ich erlebte vor zwei Wochen Maskenkontrolle durch die Polizei am Rheinufer…unter der Woche! Davor am proppenvollen Wochen-ende hatten sie sich wohl nicht getraut. Die Freundin, die ich dort traf, hat mich zurückgehalten, etwas Unüberlegtes zu sagen…Ja, wir werden einer genau geplanten Strategie unterzogen, das war auch schon letztes Jahr so. Man lockert etwas und dann zieht man die Schlinge wieder zu. Das ist ein psychisches Katz- und Mausspiel. Ich selbst pendle jeden Tag zwischen den beiden Bildern. Wohl wissend, dass es im Moment so ist, aber wir einer ganz anderen, sehr viel besseren Zeit entgegensehen, aber das kleine Bild jeden Tag sehend und fühlend…all die „Melitta-Tüten“ auf der Straße… Unendlich müde manchmal… Es ist nicht leicht, immer wieder den Weg zu sich selbst zu finden, es ist enorme Arbeit, das Gelingen ist recht unterschiedlich. Mir hilft schon mal kleine Kinder zu sehen, die noch so viel Echtheit haben oder der Gedanke an meine Eltern, was sie überstanden haben. Und manchmal einfach nur Rückzug, Stille, Tür zu. Der März wird sehr ereignisreich, glaube ich…

    Liebe Grüße

    Olga

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