Durch-Lichtungen

Montagmorgen, es ist still. Sehr still. Nur vereinzelt hört man Jemanden Schnee schieben. Ansonsten wohltuende, alles einhüllende Stille. Der Winter hat uns mit seinem weichen wunderschönen Schneegebilden zur Ruhe gebracht. Doch nur Jene, die nicht meinen, sie müssten doch … und auch Jene, die in diesem Schneesturm etwas Besonderes sehen können … ok, ich muss zugeben, mich hat er gestern auch etwas genervt 😉 … waren wir hier fertig mit räumen, lag schon wieder der nächste Schnee kniehoch und das mehrmals und bei diesem eiskalten Wind. Doch gerade jetzt, in der morgendlichen Dunkelheit lässt sich erahnen, welch wundervolles Zauberland sich da draußen gebildet hat. Auch das wird alles seinen Sinn haben …

Während da draußen der Sturm tobte, flutete es uns im Innen seit Tagen mit geomagnetischen Stürmen, mit Energiedröhnen und heftigsten Lichtflutungen, mit Herauslösungen und intensivsten Träumen und mit „Wegbeamen“ während Meditationen. Nicht ganz ohne, was das Hinterherkommen anging und noch angeht. Auch die Bilder dessen, was sich löste, schwangen noch lange nach, beunruhigten ein wenig und zeigten, wie viel „Dunkles“/Fesselndes sich noch immer in uns befindet.

Gleichzeitig sind neue, andere Ebenen da, die sich ankündigen, die sich sichtbar machen (wollen). Ich spürte sie als Magie, als ich draußen zu Beginn des Sturmes unterwegs war. Meine Sinne waren hellwach, ich sehr verbunden und so kamen „Gespräche“ zustande. Ein Kirschbaum lächelte mich an und segnete mich, ein Stein sprach mit mir.

Gestern dann sah ich im Inneren, wie sich farbige Schwingungsebenen senkrecht emporschwangen, dann in die Waagerechte kamen und dort einen Klangteppich bildeten. Ich sah, fühlte und hörte leise, sanfte Klänge und wusste: ich sehe gerade zu, wie die Naturwesen, die Pflanzen- und Tierwesen angehoben werden (aufsteigen). Sooo schön und so berührend, hier dabei sein zu dürfen …

Auch wenn durch das äußere Geschehen (das Wetter) mein Fokus mehr dahin ging als nach Innen, so spürte ich doch in manchen Momenten, dass sich auch hier – gerade hier, viel bewegt, verändert, löst, heilt. Wir werden dauerdurchlichtet und stetig angehoben, mal sanfter, mal weniger sanft. Mal so, dass es wohlfühlig schwingt, mal grenzwertig, weil der Körper und wir selbst kaum hinterher kommen. Doch all dem liegt zugrunde, dass es rasant „nach oben“, nach innen, hin nach „Zuhause“ geht. Spürbar als Erkennen des eigenen Seins. Sichtbar, wenn man steht, weiß und strahlend sich zeigt, wenn einen neue Situationen vor die Füße gelegt werden (und wenn es mitten im Schneesturm ist 😉 ) und man plötzlich spürt: ja, alles war richtig so. Alles führte mich hierher. Alles wird jetzt genau so gelenkt und geleitet, damit jeder seinen Platz einnimmt und jeder den nächsten Schritt gehen kann.

Und so gilt es in diesen Tagen vermehrt: hineinfühlen, was sein will. Schauen, was dran ist. Ruhezeiten gönnen, atmen. Still sein. Still werden. Fühlen. Und genießen … ich warte schon drauf, wieder raus zu können und die weiße Pracht zu bestaunen … gut, vorher heißt es erneut Schnee schieben .. mal schaun, ob noch Platz ist für die Menge, die des Nachts herunter kam. Unsere Schneeberge hier im Hof und am Haus türmen sich schon mannshoch … es ist lange her, dass ich dies so erlebt habe 😉 … doch es ist schön – Winter eben 🙂 … Dieser lehrt uns eins ganz besonders: den Moment anzunehmen, wie er ist.

Herzliche Schneegrüße an euch ❤

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