Der Weg

Frühmorgens, ich fühle hinein, was gerade ist. Ich sehe diesen Weg … und schreibe …

Dieser Weg ins Neue, Unbekannte ist sehr breit. Eben. Still. Hier stehe ich … gehe ich schon? Ich stehe und schaue dem Licht entgegen. Stille. Alles einhüllende Stille. Weite. Sein. Nichts müssen. Empfangen, geschehen lassen. Wie? Indem ich dem folge, was sich in mir stimmig anfühlt – für den Moment. Ich fühle – immer noch das Bedürfnis nach totalem Rückzug, nur mein Feld. Noch mehr im Sein auch wenn sich da gefühlt nichts bis wenig bewegt. Während da draußen alles in sich zusammen fällt, ist hier diese Stille. Sie ist regelrecht laut … irgendwie ;-). Im Sinne von alles einnehmend, alles empfangend, alles durchdringend. Manchmal kommt die kurze Frage (durchaus ein wenig angstvoll): „Bleibt das so?“ Sie zeigt, dass in mir ein Teil befürchtet, dass all die Bewegung, das Fließende, das Leichte, freudig Tanzende, das Begeisternde, alles Mitreißende, das lustvolle Sprudelnde, das in Freude sich Kreierende … nicht mehr wieder kommen.
Doch ich ahne, sie alle entstehen aus diesem neuen stillen Sein … nur anders. Dieser große Übergang und Wandel ist an sich so vollkommen anders, dass es mehr als genug Fragen gibt und man sich hier immer wieder und fast in jedem Moment neu einfinden muss … ja auch erinnern darf und im vollen Vertrauen diese Zeit erleben darf. Leicht gesagt, oder? 😉
Denn hier wird gerade sortiert, neu verkabelt, neu geupdatet, neu aufgestellt. Wir erinnern uns, dass wir noch so viel mehr sind, wir werden angebunden bzw. an unsere Angebundenheit erinnert und geschult, wie es ist, „mit oben“ bzw. unserem großen leuchtenden Selbst in Kontakt zu gehen. Wie es ist, nur noch sich selbst zu folgen. Wie es ist, auf sich selbst zu hören, sich zuzuhören, und zu dieser Veränderung und diesem Wandel vollkommen „ja“ zu sagen, egal, wie diese sich gerade zeigen. Im Vertrauen und im tiefen angebundenen Wissen …

Auch wenn der Körper ächzt und stöhnt, sich nicht mehr auskennt, alles anders ist, alles Bekannte nicht greift, nur noch Mitfließen möglich scheint … wir gehen … irgendwie …

Soweit mein Fühlen von jetzt. Wobei, ich bin mir echt nicht sicher, ob ich gerade wirklich irgendwohin gehe. Vielleicht soll auch das gerade so sein, dass dieser Weg nicht nur gegangen werden will, sondern es auch eine Zeit gibt, wo man ist. Mit dem, was sich zeigt. Mit dem, was verunsichert. Mit all dem, was Fragen aufwirft und Unruhe aufkommen lässt. Mit dem leichten ungewissen Grummeln im Bauch, wenn der Verstand nachhakt, wann es denn endlich weiter geht 😉 . Oder wenn mein sich so gern bewegendes Ich nicht mehr nachkommt, weil es so sehr still gelegt wird, sich nicht mehr bewegen und nirgends zugreifen kann. Wenn all diese Felder von der letzten Zeit wie weg scheinen … was geschieht dann?

Es ist diese gewaltige Ablösung des Alten, des Vergangenem, des so sehr Bekanntem. Wir haben uns hier eingerichtet und werden jetzt fast gezwungen, loszulassen, aber vollkommen, nicht nur halbherzig und … na ja vielleicht mal ein bisschen. Nein! Vollkommen loszulassen … ohne zu wissen, was als nächstes kommt. Ohne zu sehen, wohin der nächste Schritt setzt. Und ohne wirklich eine Ahnung zu haben, ob das denn alles genau so sein soll. Gut, ein Teil in uns weiß … doch dieser schwingt noch nicht immer in voller Größe. Er will sich Gehör verschaffen, macht immer mal auf sich aufmerksam und zeigt an: „Da ist noch mehr!“. Wir brauchen nur hinhören 😉 … und vertrauen … und unserem Herzen folgen, ja doch … puh … 😉


Liebe Petra, herzlichen Dank für deine Spende ❤

Ich möchte auch noch auf meine neuen Bücher hinweisen. Diese enthalten viele Impulse und mitmachende Worte, die in diesen Zeiten unterstützend wirken können 🙂

PS: SPENDEN sind sehr willkommen 🙂

Durch meine Blogarbeit fließt mir kein regelmäßiges Einkommen zu, so wie es bei Produktverkäufen oder Coaching, Webinaren u.ä. wäre. Deshalb freue ich mich, wenn du mich finanziell mit einer Spende unterstützt, so wie es für dich passt  … danke ❤

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