Die Stille beschäftigt die Gemüter ;-)

… und mich natürlich weiter. Doch sie verändert sich gerade. Ich habe jetzt 5 Tage lang erlebt, wie still diese Stille wahrlich sein kann. Gut, sie wurde ausgelöst durch einen immerwährenden Schmerz, der nichts anderes zuließ, als in dieser Stille zu sein. Vielleicht war das sogar einer der Punkte, warum ich das genau so erlebe. Mittlerweile ist es richtig spannend. Ich beobachte diese Stille. In den 5 Tagen war es so, dass da keinerlei Gedanken in irgendeine Richtung sprang, nichts planen, nichts zurückdenken, nichts zerdenken … einfach nur Stille. Hätte mir das Jemand bis vor kurzem gesagt, ich hätte mir niemals vorstellen können, dass ich selbst mal in so einen Zustand gelangen würde. Und vor allem … dass mir dieser Zustand sogar zu gefallen beginnt 😉 . Es irritiert nur etwas, weil ich es gewöhnt bin, aus meinem Sein heraus auch Botschaften, Ideen, Impulse zu bekommen. Das war hier nicht der Fall, zumindest nicht zeitgleich sichtbar. Was sich jetzt danach noch alles auftut, kann ich so noch nicht sagen.

Gestern nun veränderte sich die Stille. Der Zugang zu den anderen Feldern öffnete sich wieder. Ich sah wieder meinen Garten, nahm die Natur wahr, tauchte in mein Kreativfeld und zu meinen Büchern ab. Das alles ging vorher nicht oder schien wie weg/abgeschnitten.

Ich spüre auch, dass sich langsam meine Heilung fortsetzt. Der Schmerz tritt geballt noch auf, sobald ich mich übernehme (und das kann im Moment schon bedeuten, nur wenn ich mit Jemanden rede). Oder wenn mein Essen und Trinken zu heiß sind. Solche Reize bekommen mir gerade nicht. Doch da kann ich ja achtsam schauen.
Allerdings hatte ich eben so eine Ahnung, wenn ich die Sonnensturmausschläge anschaue, dass diese ähnlich aussehen wie meine Schmerzkurve gestern. Nun ja, es schwingt eben alles hier im Feld.

Doch zurück zur Stille. Dieses Thema begegnete mir heute mehrmals und ich fand sogar einen Kommentar bei Max, der zu meinem gestrigen Text veröffentlicht wurde: https://liebe-das-ganze.blogspot.com/2020/11/ein-gedicht-apollon-stille.html

Auch in meinem neuen Buch „Auf dem Weg zum Seelenkern“ (das stelle ich euch in den nächsten Tagen hier vor) findet sich ein Stille-Gedicht. Dieses Gedicht beschreibt aber eher noch die andere Stille, die, die ich wahrnehme, wenn ich draußen unterwegs bin und mich tief verbunden in der Natur aufhalte.

Stille

Alles schweigt, in mir wird es ruhig,
Gedanken werden still,
der Lärm in meinem Kopf verebbt.

Stille …

Ich spüre, wie sich sacht von innen heraus
ein Gefühl ankündigt,
ich lasse mich ein und nehme wahr…

Stille …

Lasse mich treiben, lasse es zu,
gehe hinein und werde das Gefühl,
ich bin das, was in mir ist.

Stille …

Von weitem dringen Geräusche an mein Ohr.
Doch ich bin tief versunken
und werde eins mit mir.

Stille …

Neues entsteht, klopft an, will gesehen werden.
Staunend schaue ich,
lasse es zu und danke für das Geschenk.

Stille …

sie gibt so viel.
Erst in der Stille kann ich all das hören,
was sonst übertönt wird.
So wichtig ist sie,
zum Erkennen und Wahrnehmen,
was in mir ist.

Diese Stille, ich liebe sie
und suche immer wieder einen Platz,
wo ich sie finden kann.

Stille …

Und so gehe ich wieder in mein Stillefeld, beobachtend, mich erholend, im Sein verweilend und zunehmend empfangend … ja, das hörte ich gestern noch: Ich soll empfangen, ok 🙂 …


Herzlichen Dank liebe Anita, Christel und Brigita für eure Spenden ❤


PS: SPENDEN sind sehr willkommen 🙂

Durch meine Blogarbeit fließt mir kein regelmäßiges Einkommen zu, so wie es bei Produktverkäufen oder Coaching, Webinaren u.ä. wäre. Deshalb freue ich mich, wenn du mich finanziell mit einer Spende unterstützt, so wie es für dich passt  … danke ❤


2 Antworten auf “Die Stille beschäftigt die Gemüter ;-)”

  1. Sei gegrüßt,

    ich fühlte das ich diesen Weg HIER nutzen kann um dir weitere Inspirative Kreativität zu kommen zu lassen..

    „Stille“ ein DURCHAUS Weitläufiges und INSPIRATIVES „Thema“ mag ich mehr und mehr Feststellen und aus mir heraus kitzeln.*Grins

    Nun denn, möglich das dich nun folgende Zeilen, wie die deinen mich, verzaubern und du Neue Inspiration und mehr findest.

    ..“Stille, ruhe, einkehr-FRIEDEN,
    suchen, finden oder BEIDES,
    das bleibt DIR Obliegen“..

    ..“Stille, blind, und TAUB,
    ich auf Ewig an den SCHÖPFER Glaub“..

    ..“Stille, bunt und BLASS,
    ich mich,
    auf mich SELBST Verlass“..

    ..“Stille, ruhe, einkehr-FRIEDEN,
    KEINE Sorgen–Immer SIEGEN“..

    ..“Stille, hell, und DUNKEL,
    RUHE!!
    es hört sich:
    SELTEN-Schön–anfühlendes-GEMUNKEL“..

    ..“Stille, weg-und SCHRITT,
    ich bin WEG, war NIE da,
    was ein HIT“..

    ..“Stille, samen-und Kaim,
    —-BLÜTE—-
    alles andere bleibt GEHEIM“..

    +++++++++++++++++++++++++

    ..“Oh du STILLE leis,
    rufs’t, zerr’st und doch NICHT schrei’st“..

    ..“Was liebst betören und STILLEN mein Gemüt,
    die SPANNUNG auf’s Unerwartete,
    -IN-MIR erblüht“..

    ..“Oh du STILLE leis,
    was liebst, mein dich BEGEHREN,
    ich und DU mögen EINANDER auf Ewig NICHT-verzehren“..

    ..“Was liebst du mich in dich hin zu ZIEH’n,
    wir UNS finden und umarmen,
    das SEI dir doch gleich VERZIEH’n

    ..“Oh du STILLE laut,
    was brüll’st und quassel’st,
    ich hab DIR doch VERTRAUT“..

    ..“Was liebst du mich in deinem BANN,
    raubst und nimmst mir meinen VERSTAND,
    SELBST wenn VERBINDET uns dies HEILIGE Band“..

    ..“Oh du STILLE laut,
    was hab ich DIR nur VERTRAUT“..

    Habe dich WOHL und lass die STILLE, wenn möglich, all deine Wünsche-STILLEN!!

    In Respekt und Ehre ein Ur-Ahne

    Gefällt 1 Person

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