Neumondgedanken

Gerade eben war der Neumond exakt. In mir schwingt Demut und ganz viel Dankbarkeit. Gleichzeitig ist es still. Nachdem ich heute morgen im Aufwachfeld nachspürte, was sich mir zeigen mag, sah ich wieder dieses große Stillefeld. Es hüllt mich gerade total ein. Da ist auch ganz viel Gelassenheit und tiefer Frieden. Es ist, als ob gerade die Dinge kurz den Atem anhalten, als ob ich selbst ein- und ausatme … um noch intensiver wahrzunehmen. Hier in diesem Feld hält sich jegliches Drama heraus. Nur dort am Rand, ganz weit weg, kann ich es erahnen. Es scheint, dass es immer mal wieder versucht hier herein zu schwingen bzw. herein zu drücken, doch so richtig gelingt das nicht. Gestern war dies noch etwas stärker spürbar und so wurde ich mit einer Urangst konfrontiert. Doch ich habe mich entschieden, dass nur ich dafür verantwortlich bin, was mit mir und meinem Körper geschieht, habe meine Macht bewusst zu mir zurück genommen. Dies ist sehr spürbar und zeigt sich mir als Verstärkung meines ausgeglichenen Feldes.

Irgendwie fehlen mir die Worte, das noch genauer zu beschreiben, was ich da gerade wahrnehme. Vielleicht steht ja über all den einzelnen Empfindungen (Gelassenheit, Stille, Weite, Vertrauen und Wissen …) einfach nur FRIEDEN? Tiefer, im Herzen schwingender Frieden? Ja, das trifft es noch am ehesten. Ich fühle, dass ich gerade nirgendwo in eine Handlung gehen muss, dass ich nichts verändern muss, dass ich jetzt genau so leben mag, wie ich lebe. In diesem Moment ist also alles stimmig. Ich suche nicht. Da ist kein Mangel an irgendwas. Alles schwingt im Jetzt so, wie es für mich stimmt. Das ist ein ganz neues Empfinden, was sich aber zunehmend zu festigen und stärken scheint. Aus diesem ausgeglichenem Jetzt heraus kann ich dann absichtslos empfangen, kreieren, manifestieren … das beobachte ich gerade und übe mich darin 😉

Neumond … Neubeginn, neuer Schwung, neue Richtungen, neues Leben, neue Ebenen und Wahrnehmungen, neues Sein … inmitten von all dem Chaos und dem Zerfall alter Strukturen …

Nicht immer so ganz einfach, hier die Balance zu halten und im eigenen Feld zu bleiben. Immer mal wieder kommen Zweifel, ob es denn reicht, „nur“ Lichthalter zu sein und „nur“ das Neue zu visualisieren bzw. den Fokus darauf zu richten, wie es denn anders gehen kann. Doch zum Glück gibt es andere Lichtseelen, die in Zeiten des Zweifels Botschaften schicken und Nachrichten durchgeben. Das hilft sehr, denn voran zu gehen, anders zu leben, da zu sein und doch nicht mittendrin … ist manchmal sehr herausfordernd. Denn ich fühle alle Felder, auch die chaotischen, angstbesetzten.

Und so entzünde ich heute ein Licht für den Frieden in der Welt. Für den Frieden in allen Menschen und die Liebe, die jetzt auf dem Vormarsch ist. Möge dieses Licht die Dunkelheit erhellen, die Ängste erlösen und den Weg ausleuchten …

Im Vertrauen, dass wir Menschen gemeinsam diesen Wandel auf einen lichtvollen Pfad führen … Im Vertrauen, dass das Licht siegt, die Liebe alle Herzen berührt und der Frieden die ganze Welt erreicht ❤


  1. oh, Deine Worte haben mich zu Tränen gerührt! Auch ich zweifle manchmal, ob das, was ich tue genug ist, ob ich so, wie ich bin, richtig bin…
    Und durch Deine Worte finde ich wieder mein Vertrauen in mich, meine Seele und mein Sein. Ich spüre die Verbundenheit mit Allem, dieses: ich darf so sein, wie ich bin, es ist genau richtig, ich bin genau da, wo ich sein soll – und damit breitet sich ein breites Ganzkörper-Lächeln aus und ich spüre diesen Frieden, der auf die Welt möchte und auch bereits da ist. Und ja: jeder von uns entscheidet selbst, was er leben möchte: Frieden/die Neue Welt oder das Alte.
    In tiefer Dankbarkeit für unser aller Sein
    wünsche ich allen, die hier lesen und auch berührt werden einen schönen Sonntag
    Christiana

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