Heute … ich fühle, was ist …

Es ist Montagmorgen … oh, echt 😉 … mein Verstand weiß darum bzw. es kommen immer mal wieder kleine Erinnerungssequenzen, die sagen, es ist Montag (oder Sonntag …). Doch wirklich fühlen geht anders. Diese Zeitebenen lösen sich mehr und mehr. Alles fließt ineinander, miteinander. Schon gestern war ich auf eine ganz eigene Weise in diesem Fluss, mehr noch in einem sehr neutralem Feld. Dieses irritierte mich zeitweise etwas, denn ich war ja schon ganz woanders 😉

Vor einer Woche (oh, auch hier verliert sich das Zeitgefühl) fühlte ich mich … sanfter, getragener, so bei mir, wie im Licht, wie angekommen. Es war eine ganz eigene, zutiefst berührende Schwingung, die mir permanent ein Lächeln ins Gesicht zauberte und die auch kleine „Nebensächlichkeiten“ (also Dinge, die mich tangierten) viel schneller wieder in dieses Licht und zurecht rückten. Dieses Sanfte gab mir einen Raum. Hier war ich. Hier spürte ich mein Licht, meine Größe, mein Sein so sehr, so tief, so intensiv und doch gleichzeitig so, als ob ich mich in liebende Arme hingebe, die mich sanft wiegen.

Dass ich dieses Feld vermisse, ist sicher nachvollziehbar 😉 . Doch wir fließen nun mal hier mit. Ich übe mich darin, alles so stehen zu lassen, wie es ist, alles neutral zu betrachten und alles anzunehmen, was kommt und was ist. Aus diesem Kontext heraus kann ich dann auch sehen, dass jetzt (bzw. die letzten Tage) eben etwas anderes dran war. Das Feld schwang in einer starken Neutralität. Ja, so ähnlich, wie diese leeren Felder oder diese Stille, die alles umfängt. Doch es wurde auch unheimlich viel sortiert, geprüft und immer wieder „abgefragt“, ob das wirklich das ist, was ich will. Gleichzeitig war ich sehr im Tun, Erschaffen und kreativem Fluss, so dass mir schon fast der Stilleraum in mir, mein Raum, fehlte. Im Sinne von, ich merke, wie gut es tun, noch mehr bei mir zu sein, noch tiefer zu gehen, all das zu fühlen, was da ist. Wenn ich dann so im Tun bin, ist es fast, als würde ich was verpassen 😉

Der gestrige Tag endete damit, dass ich dem Sonnenuntergang entgegen lief, dabei fast vergaß, dass ja kein Sommer mehr ist und es zeitiger dunkel wird 😉 . So kam ich dann auch erst im Dämmerlicht zurück und scheine einiges sortiert bzw. in Bewegung gebracht haben. Denn diese Nacht war anders, besonders, wie ein weiterer Meilenstein. Ich fühlte mich in Feldern, wo ich im Schlaf wusste, dass dies jetzt wichtig ist. Da war eine Ausrichtung. Ich sah mich stehen. Ganz fest stehen. Stabil. Stark. Eine neue, ganz besondere Stabilität zeigte sich mir. Meine Mitte. Ich stand aufrecht. All meine Felder wurden von oben nach unten ausgerichtet. Und so stand ich da. Dies Nacht brachte mir etwas zurück.

Da ich die Bilder und Botschaften nicht mit ins Tagesbewusstsein nehmen konnte, geht es nur über`s Fühlen. Und so nehme ich weiter wahr, dass das, was sich mir da zeigte, etwas Wichtiges, aber auch Besonderes war.

Jetzt, es ist 7.30 Uhr … ich fühle dieses stabile Sein, fühle mich im Herzen berührt, weil die Worte hier mir noch einmal bewusst machen, was wirklich geschah. Da ist so eine unendlich tiefe Ruhe, sowie ein tiefes Vertrauen in alles, was gerade ist. Dieses Vertrauen schwingt tragend. Es zeigt mir, dass alles, was jetzt da ist, was noch geschehen und einiges aufwirbeln wird, untermauert ist von anderen Ebenen. Das, was sich mir zeigt, hat mit mir zu tun. Dass, was da ist im weiten Feld, hat mit uns allen zu tun. Und doch sind da noch viel mehr Ebenen, Felder, Welten, die hier ebenfalls mitschwingen, zuhören, zusehen und unterstützend wirken. Dies schwingt ebenfalls gerade herein und bringt mir dieses starke Vertrauensgefühl. Da mag ich mich jetzt hinein fallen lassen und diesen Tag sanft beginnen, dankbar und berührt … 🙂

3 Antworten auf “Heute … ich fühle, was ist …”

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